Pistorius attackiert Trumps NATO-Politik: "USA schwächen das Bündnis"
Gotthilf WellerPistorius wirft USA Schaden an der NATO vor - Pistorius attackiert Trumps NATO-Politik: "USA schwächen das Bündnis"
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wirft der US-Regierung unter Präsident Donald Trump vor, die NATO zu schwächen. Seine Äußerungen fielen während der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026, wo die Spannungen in den transatlantischen Beziehungen offen zutage traten.
Pistorius verwies auf jüngste Schritte der USA – darunter Gebietsansprüche auf Grönland und das Vorgehen in den Ukraine-Verhandlungen – als Maßnahmen, die Verbündete isolierten und Gegner ermutigten.
Auf der Konferenz betonte der Minister, dass die USA in einer Zeit aufstrebender globaler Mächte nicht allein handeln könnten. Die Stärke der NATO liege in ihrer Einheit, da über 30 Mitgliedsstaaten gemeinsam agierten. Wer europäische Partner von zentralen Sicherheitsgesprächen ausschließe, schwäche das Bündnis und spiele den Rivalen in die Hände, warnte Pistorius.
US-Außenminister Marco Rubio verteidigte dagegen Trumps Politik und versicherte, Amerika wünsche sich ein starkes Europa. Die Zukunft der USA und Europas sei eng miteinander verknüpft, so Rubio. Pistorius entgegnete jedoch, die NATO müsse auch europäische Interessen vertreten – nicht nur die Washingtons.
Die Kritik des deutschen Ministers konzentrierte sich auf zwei konkrete Punkte: die US-Ansprüche auf Grönland und die Führung der Ukraine-Friedensgespräche. Beide Vorgehensweisen setzten ein gefährliches Präzedenzfall, indem sie Verbündete in Fragen, die ihre Sicherheit direkt beträfen, an den Rand drängten, so Pistorius.
Der Austausch unterstreicht die wachsenden Reibungen zwischen den USA und ihren europäischen Partnern in der Sicherheitspolitik. Pistorius' Warnungen deuten darauf hin, dass einseitige amerikanische Schritte die Geschlossenheit der NATO weiter belasten könnten. Nun stellt sich die Frage, ob es dem Bündnis in den kommenden Monaten gelingt, diese Differenzen zu überbrücken.
New transatlantic clash erupts as EU states block US military overflights
European NATO allies have escalated tensions with the US by denying military overflights for Iran conflict operations. Key developments include:
- France, Italy and Spain refused US aircraft access to their airspace for Israel-bound military cargo.
- Trump condemned France's actions on Truth Social, calling them 'very unhelpful' and vowing the US 'will not forget'.
- This marks the first such refusal since the Iran conflict began, with Trump warning of lasting consequences.






