13 April 2026, 10:32

Politiker fordern Steuerreform: Wohnen soll für Mieter und Käufer günstiger werden

Plakat zur Bergbahn, Deutschland als elektrischen Stadt, zeigt Gebäude, Bäume, Hügel und beschreibenden Text.

Union-Fraktionschefs fordern Steuerentlastungen für den Wohnungsbau - Politiker fordern Steuerreform: Wohnen soll für Mieter und Käufer günstiger werden

Zwei deutsche Politiker haben einen Plan vorgelegt, um Steuern zu senken und die finanzielle Belastung für Wohneigentümer und Mieter zu verringern. Klaus Holetschek und Manuel Hagel wollen den Wohnungsbau ankurbeln und gleichzeitig Immobilien für Familien und junge Menschen erschwinglicher machen. Ihre Vorschläge umfassen Änderungen bei Steuerregelungen und Abschreibungsmodalitäten, um den Markt zu beleben.

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Der Plan konzentriert sich auf mehrere zentrale Steueranpassungen. Einer der wichtigsten Punkte ist die Wiedereinführung der Option zur Mehrwertsteuer für Mietwohnungen, was die Mieten stabilisieren oder sogar senken könnte. Zudem schlagen sie eine zeitlich begrenzte Sonderabschreibung von 50 Prozent über fünf Jahre vor, um Investitionen in Neubauten zu fördern.

Für Erstkäufer schlagen die Politiker vor, die Grunderwerbsteuer komplett abzuschaffen. Darüber hinaus wollen sie Steuervergünstigungen für selbstgenutztes Wohneigentum wieder einführen, um den Erwerb von Immobilien zu erleichtern. Auch die Zinsen für Darlehen auf selbstgenutzte Wohnungen sollen nach ihrem Plan steuerlich absetzbar werden.

Um die finanzielle Belastung weiter zu verringern, regen Holetschek und Hagel an, die Bürokratie bei Sanierungskosten zu vereinfachen. Ziel ist es, behördliche Verzögerungen zu minimieren und gleichzeitig mehr Menschen dazu zu motivieren, bestehende Immobilien zu modernisieren. Diese Maßnahmen, so ihre Argumentation, würden die Bautätigkeit beleben und den Druck auf dem Wohnungsmarkt lindern.

Die vorgeschlagenen Änderungen richten sich sowohl an Mieter als auch an Käufer und bieten Steuererleichterungen sowie finanzielle Anreize. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten sie zu mehr Wohnungsbau und geringeren Kosten für Erstkäufer führen. Die Politiker sind überzeugt, dass diese Schritte den Markt stärken und die Wohnungsnot für Haushalte mit mittlerem Einkommen abmildern werden.

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