08 May 2026, 18:32

Portus Data Centers baut Münchner Rechenzentrum mit Ökostrom und Rekord-Effizienz aus

Eine Reihe ordentlich arrangierter Server in einem hellen, organisierten Rechenzentrum.

Portus Data Centers baut Münchner Rechenzentrum mit Ökostrom und Rekord-Effizienz aus

Portus Data Centers baut Rechenzentrum in Kirchheim bei München massiv aus

Der Betreiber Portus Data Centers erweitert seinen Standort in Kirchheim bei München mit einem großen Modernisierungsprojekt. Durch die Aufrüstung steigt die IT-Leistung um 5,5 Megawatt, sodass die Gesamtkapazität der Anlage auf 7 Megawatt anwächst. Unterstützt wird das im zweistelligen Millionenbereich liegende Vorhaben vom Infrastrukturinvestor Arcus – damit zählt das Rechenzentrum künftig zu den leistungsstärksten der Region.

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Die erste Ausbaustufe der erweiterten Kapazitäten soll Anfang 2027 in Betrieb gehen. Nach Fertigstellung wird der Standort vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und erfüllt die Vorgaben des deutschen Energieeffizienzgesetzes (EnEfG). Dank modernster Kühltechnik erreicht das Rechenzentrum einen Power Usage Effectiveness (PUE)-Wert von 1,2 oder weniger – ein Zeichen für herausragende Energieeffizienz.

Falk Weinreich, der neue Group CEO von Portus Data Centers, bezeichnete die Erweiterung als „zukunftsweisende Plattform für Unternehmen jeder Größe“. Marco Kain, Geschäftsführer von Portus Data Centers München, ergänzte, der Ausbau stärke die digitale Infrastruktur der Region und helfe lokalen wie internationalen Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) betonte die Bedeutung des Projekts für den Standort Bayern. Es leiste einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlichem Wachstum und technologischem Fortschritt im Freistaat.

Die Erweiterung in Kirchheim wird bis Anfang 2027 zusätzliche Kapazitäten bereitstellen – ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Mit seinem niedrigen PUE-Wert und der Hochleistungsinfrastruktur soll das Rechenzentrum die steigende Nachfrage bedienen, ohne Kompromisse bei der Energieeffizienz einzugehen. Das Projekt festigt Münchens Rolle als zentraler Knotenpunkt für digitale Infrastruktur in Deutschland.

Quelle