Seltene Waffen erzielen Rekordpreise bei Hermann-Historica-Auktion
Bei einer jüngsten Auktion des Hauses Hermann Historica erzielten seltene Schusswaffen Preise, die weit über ihren Startgeboten lagen. Sammler buhlten intensiv um historische und von Champions besessene Waffen, wobei einige Stücke fast das Dreifache ihrer Schätzwerte erreichten. Im Rahmen der Veranstaltung läuft zudem ein Nachverkauf für nicht zugeschlagene Lose bis zum 30. Juni.
Ein Höhepunkt war Los 2289, eine Korriphila HSP 701, die einst dem deutschen Schießsport-Champion Dieter Krause gehörte. Die Pistole wurde für 36.200 Euro veräußert – fast das Dreifache des Startpreises von 13.000 Euro. Eine weitere Korriphila HSP 701, bekannt als „Weltmeisterpistole“ oder „Odins Auge“, wechselte für 22.000 Euro den Besitzer und lag damit deutlich über der Schätzung von 8.000 Euro.
Eine Mauser C96, die einst dem Archäologen Robert Koldewey gehörte, erzielte 22.000 Euro – ausgehend von einem Startgebot von 4.500 Euro. Unterdessen erzielte ein osmanischer Schaschka-Säbel (Los 41039) einen Preis von 26.000 Euro und damit das Vierfache der Schätzung von 6.000 Euro. Weitere bemerkenswerte Verkäufe umfassten ein Gewehr 41 (Los 3356) für 17.800 Euro, eine 9x19-mm-Kort-Pistole (Los 2306) für 14.800 Euro sowie eine Sauer & Sohn M30 „Luftwaffendrilling“ (Los 3355) für 17.800 Euro.
Das Auktionshaus hat die vollständigen Kataloge und Ergebnisse unter „Vergangene Auktionen“ online verfügbar gemacht. Interessenten haben noch bis zum 30. Juni die Möglichkeit, im laufenden Nachverkauf nicht zugeschlagene Objekte zu erwerben.
Die Auktion unterstrich die starke Nachfrage nach seltenen und historisch bedeutenden Schusswaffen. Zahlreiche Lose überstiegen die Erwartungen, wobei die Preise deutlich über den ursprünglichen Schätzungen lagen. Detaillierte Ergebnisse und die verbleibenden Objekte können auf der Website von Hermann Historica eingesehen werden.






