Späte 1:3-Niederlage von Fürth gegen Karlsruhe erschwert den Klassenerhalt
Arnd JunckenNochmals gebremst nach Aufwärtstrend - Vogel: "Empört mich" - Späte 1:3-Niederlage von Fürth gegen Karlsruhe erschwert den Klassenerhalt
SpVgg Greuther Fürth erleidet in der 2. Bundesliga spätes 1:3 gegen den Karlsruher SC
Am 27. Spieltag der 2. Bundesliga musste die SpVgg Greuther Fürth eine späte 1:3-Niederlage gegen den Karlsruher SC hinnehmen – ein herber Rückschlag für die Hoffnungen des Vereins, aus der Abstiegszone zu entkommen. Trainer Heiko Vogel zeigte sich zwar frustriert, betonte aber weiterhin sein Vertrauen in die Chancen des Teams, den Klassenerhalt zu schaffen.
Die Fürther begannen stark und gingen bereits in der 5. Minute durch Stürmer Noel Futkeu in Führung. Der frühe Treffer gab ihnen in der ersten Halbzeit weitgehend die Kontrolle über das Spiel.
Nach der Pause kämpfte sich Karlsruhe zurück: Rafael Pinto Pedrosa glich in der 47. Minute aus. Bis in die Schlussphase blieb es ausgeglichen, doch dann trafen Shio Fukuda (90.+3) und Fabian Schleusener (90.+7) zum späten Doppelschlag. Die späten Tore besiegelten Fürths Niederlage und verwehrten dem Team die Möglichkeit, im Abstiegskampf einen größeren Vorsprung herauszuarbeiten.
Vogel bezeichnete das Ergebnis später als "wütend machend", lobte jedoch die Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Mit noch acht ausstehenden Spielen betonte er, dass die gleiche Intensität ausreichen werde, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Die nächste Bewährungsprobe wartet im Heimspiel gegen den aufstiegsambitionierten SC Paderborn.
Die Niederlage lässt Fürth mit acht verbleibenden Partien weiterhin in Abstiegsgefahr. Das kommende Duell gegen Paderborn wird entscheidend für das weitere Schicksal des Teams sein. Vogels Fokus liegt nun darauf, dass die Mannschaft ihre starke zweite Halbzeit als Vorbild für die anstehenden Spiele nimmt.






