Stadt verkauft Baugrundstücke am Hauptbahnhof – Bieterverfahren läuft bis November
Raissa LangernStadt verkauft Baugrundstücke am Hauptbahnhof – Bieterverfahren läuft bis November
Notarielles Bieterverfahren für städtische Baugrundstücke am Hauptbahnhof gestartet
Für mehrere kommunale Baugrundstücke in der Nähe des Hauptbahnhofs hat das notarielle Bieterverfahren begonnen. Die Flächen, die für geförderten Wohnungsbau und private Investitionen angeboten werden, sollen den lokalen Wohnraum erweitern und gleichzeitig die Haushaltskasse der Stadt stärken. Interessierte Käufer können ihre Gebote bis zum 3. November einreichen.
Fünf Grundstücke mit Größen zwischen 1.200 und 3.800 Quadratmetern stehen nördlich der Haydnstraße und östlich der Mozartstraße zur Verfügung. Diese Areale sind für den Bau von Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhaushälften vorgesehen. Zudem wird ein größeres, 7.400 Quadratmeter umfassendes Grundstück westlich des Bahnhofs für Investitionen freigegeben.
Die Stadt und die Deutsche Bahn haben bereits einige Flächen an den Katholischen Siedlungswerk und die Bayerische Heimstätte verkauft. Diese Organisationen planen den Bau von Mehrfamilienhäusern, wobei der Katholische Siedlungswerk zusätzlich eine Kindertagesstätte in Bahnhofsnähe errichten wird.
Die Ausschreibungsunterlagen legen Mindestgebotspreise fest und verlangen von den Käufern, die Bauten innerhalb von drei Jahren nach Unterzeichnung des Kaufvertrags abzuschließen. Ein vom Liegenschaftssenat bestellter Notar wird alle Gebote prüfen, mit den höchsten Bietern verhandeln und dem Stadtrat eine Empfehlung für die endgültige Entscheidung vorlegen.
Der Verkauf der Grundstücke soll neue Wohnmöglichkeiten schaffen und gleichzeitig Einnahmen für den städtischen Haushalt generieren. Erfolgreiche Bieter müssen sich an die in der Ausschreibung festgelegten Baupläne und Zeitvorgaben halten. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats erfolgt nach den Verhandlungen mit den Spitzenbietern.






