17 June 2026, 18:06

Stadttheater-Sanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro

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Stadttheater-Sanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro

Die Sanierung des städtischen Theaters sieht sich weiteren Verzögerungen und steigenden Kosten gegenüber. Das Projekt, das ursprünglich im Januar 2026 wiedereröffnet werden sollte, wird nun voraussichtlich ein Jahr später fertiggestellt. Die Stadt hat bestätigt, dass das Budget auf 45,6 Millionen Euro angewachsen ist, wobei für 2026 mit zusätzlichen Mehrkosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro gerechnet wird.

Die Renovierung des Stadttheaters war zunächst auf April 2025 verschoben worden, was die Wiedereröffnung auf den Beginn der Spielzeit 2026/27 verschob. Anfang 2026 verschob sich der Zeitplan erneut, sodass die Fertigstellung nun für Januar 2027 anvisiert wird. Die Verwaltung räumte ein, dass unerwartete Rückschläge den Fortschritt weiterhin beeinträchtigen könnten.

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2023 wählte die Stadt Andreas Lukas, ein Mitglied der Grünen mit Promotion in Rechtswissenschaften, zum neuen Leiter der Stadtentwicklung. Seine Ernennung erhielt Unterstützung von CDU, SPD und Grünen. Die Grünen hatten im Vergleich zu den etablierten Parteien einen neuen Ansatz versprochen.

Später wurde eine Stelle als leitende Beraterin ausgeschrieben, auf die sich acht Bewerberinnen und Bewerber meldeten. Kim Theisen, die einen Bachelor in öffentlicher Verwaltung besitzt, erhielt 2026 den Zuschlag. Zuvor hatte sie im Stadtrat in den Ausschüssen für Finanzen und Rechnungsprüfung mitgewirkt. Als Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen spielte sie zudem eine zentrale Rolle bei der Stellenausschreibung und der internen Personalentscheidung.

Die Kosten für das Theater sind auf 45,6 Millionen Euro gestiegen, wobei für 2026 mit einem Kostenüberschreitung von 5,5 Millionen Euro gerechnet wird. Die Wiedereröffnung ist nun für Januar 2027 geplant. Die Stadtverwaltung beobachtet das Projekt weiterhin auf mögliche weitere Verzögerungen.

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