21 April 2026, 02:26

Taicangs neue Ära: Von Investitionen zu einem gemeinsamen Ökosystem mit Deutschland

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommasten.

Taicangs neue Ära: Von Investitionen zu einem gemeinsamen Ökosystem mit Deutschland

Taicangs vertiefte Beziehungen zu Deutschland im Fokus: Die 18. "Taicang-Tage" in der BMW Welt

Die wachsende Partnerschaft zwischen Taicang und Deutschland stand im Mittelpunkt der 18. Ausgabe der "Taicang-Tage", die am 16. April 2026 im Auditorium der BMW Welt in München stattfanden. Fast 300 politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger kamen zusammen, um neue Wege der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen Stadt und ihren deutschen Partnern auszuloten. Bei der Veranstaltung wurden zudem Initiativen vorgestellt, die die wirtschaftlichen und innovativen Verbindungen weiter stärken sollen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Wandel der Beziehung Taicangs zu Deutschland – weg von einseitigen Auslandsinvestitionen hin zu einem beidseitigen Kapitalfluss. Die Kooperation hat sich über die reine Lieferkettenunterstützung hinausentwickelt und zielt nun auf den gemeinsamen Aufbau eines vollständigen industriellen Ökosystems ab. Drei Leuchtturmprojekte wurden dabei als herausragende Erfolge des jüngsten hochrangigen deutsch-chinesischen Gipfels gewürdigt: die Schaeffler-Digitalfabrik für humanoide Roboter, der Deutsch-Chinesische Taicang-Null-CO₂-Industriepark sowie das Taicang-Rhein-Neckar-Innovationszentrum.

Während der Veranstaltung wurde offiziell das VDE-Büro China in Taicang eröffnet, was die technischen und industriellen Bindungen weiter festigt. Gudrun Weidmann, Direktorin für Internationalisierung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, hielt die Eröffnungsrede, während Chen Gao, Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang, in seinem Hauptvortrag das Thema "Grüne Innovation und Integration: Ein Modell für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit" behandelte.

Die Stadt präsentierte zudem das Taicang-Unternehmensservicezentrum für Auslandsengagements, das lokale Firmen bei ihrer internationalen Expansion unterstützen soll. Mit über 560 in Taicang ansässigen deutschen Unternehmen – darunter 60 "Hidden Champions" – optimiert die Stadt kontinuierlich ihre Dienstleistungen für internationale Unternehmen. Angebote wie das Servicezentrum für Ausländer und die "Hi Taicang"-Karte* verbessern zudem die Rahmenbedingungen für Expats und Investoren.

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Die 18. "Taicang-Tage" unterstrichen die Rolle der Stadt als Drehscheibe der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit. Neue Projekte, Servicezentren und prominente Unterstützungen deuten auf eine breiter angelegte, integrierte Wirtschaftsbeziehung hin. Diese Entwicklungen sollen ein nachhaltiges, innovationsgetriebenes Kooperationsmodell zwischen China und Deutschland vorantreiben.

Quelle