31 May 2026, 22:33

"The smarter E 2025" zeigt Solartechnik-Innovationen trotz sinkender Ausstellerzahlen

Das war die The smarter E Europe 2025

"The smarter E 2025" zeigt Solartechnik-Innovationen trotz sinkender Ausstellerzahlen

Die Fachmesse „The smarter E“ in München endete am 9. Mai 2025 nach einem Besucherstrom von rund 107.000 Menschen. In diesem Jahr präsentierten sich 2.737 Aussteller – ein Rückgang um 9 Prozent im Vergleich zu 2024 – und zeigten dabei bedeutende Fortschritte in der Solar- und Batterietechnologie.

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Longi Solar stand mit zwei Schlüsseltechnologien im Rampenlicht: Das Modul „HI-MO S10“ mit Heterojunction-Rückseitenkontaktzellen erreicht eine Effizienz von bis zu 25 Prozent. Zudem erhielt das Unternehmen für sein „Hi-MO X10“ – mit einem Solarzellen-Wirkungsgrad von 24,0 Prozent – den „The smarter E Award“.

Aiko stellte das Modul „Navigator“ vor, das Betriebsdaten über Powerline-Kommunikation per Gleichstromverkabelung überträgt. CATL präsentierte unterdessen ein großskaliges Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von neun Megawattstunden.

Auch politisch war die Messe ein Forum für Debatten: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche forderte in ihrer Rede einen „Realitätscheck in der Energiepolitik“. Gleichzeitig sorgte die Branche außerhalb der Veranstaltung für Schlagzeilen: Huawei wurde nach laufenden EU-Korruptionsermittlungen aus dem Verband SolarPower Europe ausgeschlossen.

Marktentwicklungen standen ebenfalls im Fokus: Nach einer Flaute 2024 werden für dieses Jahr sowohl eine Erholung des deutschen Wärmepumpenmarkts als auch des europäischen Batteriespeichermarkts erwartet.

Die „The smarter E 2025“ unterstrich trotz sinkender Ausstellerzahlen den Innovationsgeist der Branche. Neue Solartechnologien und großformatige Speicherlösungen dominierten die Präsentationen, während politische und wirtschaftliche Diskussionen den Rahmen der Veranstaltung prägten. Die Ergebnisse der Messe könnten in den kommenden Monaten die Energiepolitik und die Branchenentwicklung beeinflussen.

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