16 March 2026, 18:42

Tim Mälzer und sein überraschendes Geständnis: Warum er mit Technik auf Kriegsfuß steht

Ein Buchumschlag mit einem Koch in weißer Schürze und schwarzem Hut, der eine Palette und einen Nudelholz hält, mit schwarzem Text in einem weißen Rand.

Tim Mälzer und sein überraschendes Geständnis: Warum er mit Technik auf Kriegsfuß steht

Star-Koch Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen – berühmt für seine Kochshows und sein markantes Auftreten. Doch trotz seines Ruhms gibt er offen zu, mit digitaler Kommunikation zu kämpfen – ein Thema, das kürzlich unter Zuschauern neue Diskussionen ausgelöst hat.

Bereits 2020 sorgte Mälzer für Schlagzeilen, als er verriet, noch nie eine E-Mail verschickt zu haben und sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen. Zudem gestand er, auf Emojis zu verzichten und stattdessen auf handschriftliche Notizen zu setzen. Seine Aussagen zeigten damals einen auffälligen Kontrast zwischen seiner medialen Präsenz und seinen begrenzten digitalen Fähigkeiten.

Sein Verhältnis zur Technik wurde kürzlich in einer Fernsehsendung erneut zum Gesprächsthema. In einer unterhaltsamen Challenge trat er gegen eine 85-jährige Frau an, die in nur zwei Minuten 910 Anschläge schaffte – eine Leistung, die Mälzer selbst nicht erreichen konnte. Sein Kollege Jens "Knossalla" Knossalla merkte später an, dass Mälzer zwar nach wie vor das Schreiben per Hand bevorzugt, aber kleine Fortschritte gemacht habe, etwa durch das Versenden von WhatsApp-Sprachnachrichten.

In den letzten Jahren hat Mälzer seine Online-Aktivitäten schrittweise ausgeweitet. Mittlerweile ist er aktiver in sozialen Medien und beteiligt sich an digitalen Kochformaten. Ob er jedoch gezielte Schulungen oder systematische Verbesserungen seiner digitalen Kompetenzen absolviert hat, bleibt unklar.

Seine offenen Worte über seine Technik-Schwierigkeiten spalten die Meinungen. Manche Zuschauer finden seine Ehrlichkeit erfrischend, andere fragen sich, wie eine öffentliche Person ohne grundlegende digitale Kenntnisse auskommt.

Mälzers Umgang mit Technologie bleibt eine Mischung aus alten Gewohnheiten und langsamer Anpassung. Zwar hat er kleine Schritte unternommen – wie die Nutzung von Sprachnachrichten –, doch seine Vorliebe für handschriftliche Kommunikation besteht unverändert fort. Die Debatte über seine digitale Unerfahrenheit hält an und spiegelt damit die größeren Diskussionen über moderne Kommunikation im Alltag wider.

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