Zigarettenschmuggel auf der A94 aufgedeckt – 11.800 Zigaretten in Lkw versteckt
Raissa LangernZigarettenschmuggel auf der A94 aufgedeckt – 11.800 Zigaretten in Lkw versteckt
Zollbeamte in Passau haben auf der Autobahn A94 bei Erding einen Versuch des Zigarettenschmuggels aufgedeckt. Bei der Aktion wurden Tausende illegale Zigaretten beschlagnahmt, die in einem umgebauten Fahrzeug versteckt waren. Unterdessen bereitet das Hauptzollamt Landshut für später in diesem Monat eine Karriereveranstaltung vor, um Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Zolldienst zu präsentieren.
Die Entdeckung gelang, als Beamte einen kleinen Lkw mit Anhänger auf der A94 anhielten. Bei der Kontrolle entdeckten sie einen doppelten Boden, unter dem 11.800 Zigaretten versteckt waren. Die Zigaretten trugen bulgarische Steuerzeichen, was bestätigt, dass sie für den illegalen Verkauf bestimmt waren.
Der Fahrer gab zu, die versteckte Ablage selbst eingebaut zu haben. Die Behörden bezifferten den Steuerausfall durch die beschlagnahmte Ware auf über 2.430 Euro.
Unabhängig davon hat das Hauptzollamt Landshut seinen anstehenden Zollinfotag angekündigt. Die Veranstaltung findet am 20. September 2025 in Plattling statt und richtet sich an Schülerinnen, Schüler und Berufseinsteiger, die sich über die Arbeit beim Zoll informieren möchten. Interessierte können sich über Ausbildungsgänge im mittleren Zolldienst sowie duale Studienmöglichkeiten im höheren Zolldienst und in der Verwaltungsinformatik erkundigen.
Der Schmuggelvorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den illegalen Handel auf deutschen Autobahnen zu bekämpfen. Die Karriereveranstaltung in Plattling wird konkrete Einstiegsmöglichkeiten in den Zolldienst aufzeigen – von der praktischen Ausbildung bis hin zu akademischen Laufbahnen. Beide Initiativen spiegeln die doppelte Ausrichtung der Zollbehörden wider: auf die Strafverfolgung ebenso wie auf die Fachkräftegewinnung.






