15 April 2026, 10:32

Zoll findet 17.000 Euro unangemeldetes Bargeld bei Grenzkontrolle in Salzburg

Umschlag von Deutschland nach Österreich mit einem roten Stempel markiert "1d", frankiert "978", adressiert an Österreich und mit zusätzlichem Text.

Zoll findet 17.000 Euro unangemeldetes Bargeld bei Grenzkontrolle in Salzburg

Zollbeamte haben am Grenzübergang Salzburg–Freilassing bei einer Routinekontrolle am Abend 17.000 Euro nicht deklariertes Bargeld bei einem Autofahrer sichergestellt. Die Traunsteiner Verkehrsüberwachungseinheit war für die Kontrolle zuständig. Gegen den Betroffenen wurden nun Bußgeldverfahren eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte das Fahrzeug an der Grenze anhielten. Der Fahrer gab zunächst an, keine größeren Geldbeträge bei sich zu führen. Bei einer Durchsuchung wurden jedoch 10.000 Euro unter der Fußmatte des Fahrers entdeckt.

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Bei einer weiteren Überprüfung kamen zusätzliche 7.000 Euro zum Vorschein, sodass sich die Gesamtmenge auf 17.000 Euro belief. Die Zollbehörden beschlagnahmten daraufhin 8.500 Euro des Betrags, um die zu erwartende Verwaltungsstrafe zu decken.

Dieser Fall reiht sich in eine ähnliche, kürzlich gemachte Feststellung derselben Einheit ein. Erst vor Kurzem war ein österreichischer Zugreisender bei der Einreise nach Deutschland mit über 18.000 Euro Bargeld und einer geladenen Schusswaffe aufgefallen.

Marion Dirscherl, Sprecherin des Zollamts Rosenheim, erinnerte Reisende an ihre gesetzlichen Pflichten. Wer Bargeld oder gleichwertige Zahlungsmittel mitführt, muss bei der Ein- oder Ausreise nach Deutschland Art und Wert mündlich angeben – und zwar unabhängig davon, ob der Betrag unter der 10.000-Euro-Grenze liegt.

Bei Nichtdeklaration von Beträgen ab 10.000 Euro oder mehr drohen Ordnungswidrigkeitsverfahren. In solchen Fällen können Bußgelder von bis zu einer Million Euro verhängt werden.

Das Zollamt Rosenheim hat gegen den Fahrer ein verwaltungsrechtliches Bußgeldverfahren eingeleitet. Die beschlagnahmten Gelder werden auf die auferlegte Strafe angerechnet. Reisende werden erneut dringend aufgefordert, die Bargeldmeldepflicht einzuhalten, um schwere finanzielle Konsequenzen zu vermeiden.

Quelle