23 lebende Riesenschnecken im Gepäck: Zoll stoppt ungewöhnlichen Snack-Import
Gotthilf Weller23 lebende Riesenschnecken im Gepäck: Zoll stoppt ungewöhnlichen Snack-Import
Zollbeamte am Flughafen Nürnberg machten in einem Reisendengepäck eine ungewöhnliche Entdeckung: In einer Sporttasche fanden sie 23 lebende afrikanische Riesenschnecken, die der Mann – er war aus Afrika angereist – nach eigenen Angaben selbst verspeisen wollte.
Die Schnecken überstanden die lange Reise unbeschadet und zeigten sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sogleich hungrig: Sie fraßen begierig einen Apfel, den die Kontrolleure ihnen anboten.
Normalerweise dürfen Reisende bis zu zwei Kilogramm dieser Schneckenart einführen. Doch die mitgeführte Menge lag in diesem Fall weit über dem erlaubten Limit. Die Veterinärbehörde verfügte daher die Beschlagnahmung der Tiere.
Mittlerweile wurden die 23 Schnecken an erfahrene Hobbyzüchter übergeben, wo sie unter Aufsicht bleiben. Der Fall erinnert daran, wie streng die Einfuhrbestimmungen für lebende Tiere sind.
