30 June 2026, 22:25

Kosakisches Erbe im Fokus: Großes Festival in Ust-Labinsk zieht 160.000 Zuschauer an

Über 160.000 Zuschauer sahen die 'Sei ein Kosake' Forum-Übertragung

Kosakisches Erbe im Fokus: Großes Festival in Ust-Labinsk zieht 160.000 Zuschauer an

Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen

In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über Wege zum Erhalt des kosakischen Erbes zu beraten. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse – die Live-Übertragungen in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer.

Eröffnet wurde das Forum mit einem feierlichen Gottesdienst und einer göttlichen Liturgie in der Kirche des Heiligen Wladimir des Großen. Historiker und kosakische Führer diskutierten anschließend über die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und kultureller Traditionen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen immer wieder geistige Werte und persönliche Verantwortung.

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Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach zum Publikum über Glauben, individuelle Verantwortung und die Notwendigkeit spiritueller Orientierung. Wiktor Ryschakow, Leiter der Schauspielausbildung an der Moskauer Kunsttheaterschule, betonte die Bedeutung von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung in der Bildung. Während der Veranstaltung wurden zudem Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und anderen Organisationen unterzeichnet.

Zum Abschluss des Festivals kündigten Verantwortliche Pläne zur weiteren Entwicklung des Zentrums an. Ust-Labinsk könnte bald als ständiger Standort für kosakische Kulturaktivitäten dienen.

Das Forum brachte unterschiedliche Stimmen zusammen, um über die Zukunft kosakischer Traditionen zu diskutieren. Es entstanden neue Partnerschaften, und der Ausbau des „Kasatschja-Wolja“-Zentrums könnte die Rolle der Stadt bei der Förderung der Kosakenkultur festigen. Die große Online-Reichweite der Veranstaltung unterstrich das starke öffentliche Interesse an diesen Bestrebungen.

Quelle