24 March 2026, 16:32

ADAC erhöht erstmals seit sechs Jahren die Mitgliedsbeiträge – um bis zu 55 Euro

Eine farblich hervorgehobene Karte von Deutschland mit Frankfurt, begleitet von Text über die Bevölkerungsdichte.

ADAC erhöht erstmals seit sechs Jahren die Mitgliedsbeiträge – um bis zu 55 Euro

Deutschlands größter Automobilclub ADAC plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Die geplante Anpassung folgt auf eine lange Phase stabiler Gebühren, kommt jedoch zu einem Zeitpunkt, in dem die Organisation mit wachsenden finanziellen Belastungen konfrontiert ist.

Interne ADAC-Dokumente, die Business Insider vorliegen, skizzieren eine deutliche Beitragserhöhung. Im Schnitt werden Mitglieder künftig 20 Prozent mehr zahlen, wobei die höchsten Steigerungen die Premium-Kunden treffen. Familienmitgliedschaften könnten um bis zu 55 Euro teurer werden, während die Grundtarife für Einzelpersonen um mindestens 10 Euro steigen.

Die aktuellen Preise für 2023 sehen vor: Der Basistarif für eine Person liegt bei 54 Euro, der Plustarif bei 94 Euro und der Premiumtarif bei 139 Euro. Für Paare in denselben Tarifstufen fallen 79 Euro, 129 Euro bzw. 189 Euro an. Die genauen neuen Beiträge hat der ADAC zwar noch nicht veröffentlicht, bestätigt jedoch die Notwendigkeit der Anpassung angesichts steigender Betriebskosten.

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Die Änderungen treten nicht sofort in Kraft, sondern sind für 2027 vorgesehen – vorbehaltlich der Zustimmung auf der Jahresversammlung im Mai. Die Beitragserhöhung beendet damit eine sechsjährige Phase konstanter Mitgliedsgebühren. Nach der Genehmigung gelten die neuen Sätze ab 2027 und betreffen Millionen Mitglieder in ganz Deutschland. Als Hauptgrund für die Anpassung nennt der Club die zunehmenden finanziellen Herausforderungen.

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