16 April 2026, 04:33

AfD-Kundgebung in Greding: Spontanprotest endet mit Polizeieinsatz

Eine Gruppe von Menschen mit Schildern und Plakaten vor einem Gebäude während einer Demonstration in Deutschland, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Müllcontainer auf der rechten Seite.

AfD-Kundgebung in Greding: Spontanprotest endet mit Polizeieinsatz

Am Freitagnachmittag fand im Hippodrom in Greding eine Wahlkampfveranstaltung der AfD statt. Rund 1.500 Menschen nahmen an der Kundgebung teil, die um 15:00 Uhr begann. Gleichzeitig versammelten sich etwa 220 Teilnehmer zu einer von Bündnis 90/Die Grünen organisierten Mahnwache in der Nähe.

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Gegen 15:10 Uhr bildete sich auf der Industriestraße spontan eine Protestgruppe von etwa 20 linksgerichteten Personen. Die Gruppe setzte sich später auf die Straße und blockierte diese. Die Polizei – darunter örtliche Kräfte und bayerische Bereitschaftspolizisten – griff ein, nachdem sich die Demonstranten weigerten, den Platz zu räumen. Die Beamten trugen sie weg, um die Straße freizumachen.

Der spontane Protest endete bis 16:00 Uhr, als sich die Teilnehmer der Mahnwache anschlossen. Die Behörden bestätigten, dass bis 18:25 Uhr weder Straftaten noch Ordnungswidrigkeiten begangen worden waren. Der gesamte Einsatz wurde von der Polizeiinspektion Mittelfranken koordiniert.

Die Mahnwache, die parallel zur AfD-Veranstaltung stattfand, hatte um 15:15 Uhr begonnen. Die Teilnehmerzahl erreichte mit 220 Personen ihren Höhepunkt, bevor sich die Menge allmählich auflöste.

Die AfD-Veranstaltung verlief trotz des kurzen Protests ohne größere Störungen. Die Polizei sorgte für Ordnung, und es wurden keine Verstöße registriert. Sowohl die Wahlkampfkundgebung als auch die Mahnwache endeten ohne weitere Zwischenfälle.

Quelle