19 April 2026, 12:32

Agilis setzt Ersatzzüge ein, um Bahnverkehr in der Donauregion zu retten

Alte, detaillierte Karte der Donau-Stadt mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, umrandet in Schwarz, mit Text in Kursivschrift.

Agilis setzt Ersatzzüge ein, um Bahnverkehr in der Donauregion zu retten

Agilis mietet zwei Ersatzzüge an, um den Betrieb in der Donauregion wiederaufzunehmen

Nach zwei schweren Unfällen hat die Agilis zwei Ersatzzüge geleast, um den Schienenverkehr in der Donauregion wiederherzustellen. Die neuen Fahrzeuge nehmen ab Montag, dem 13. Oktober, den Betrieb zwischen Ulm und Donauwörth auf. Jeder Zug ist 73 Meter lang und bietet Platz für insgesamt 394 Fahrgäste.

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Hintergrund der Maßnahme sind Schäden an zwei Agilis-Lokomotiven nach Kollisionen in Manching und Dillingen. Durch die Vorfälle geriet das Unternehmen in Engpässe bei den Fahrzeugen für sein Mitte-Netz. Um die Lücke zu schließen, sicherte sich Agilis zwei Coradia-Continental-Triebzüge von der Hessischen Landesbahn (HLB).

Die geleasten Züge, die von Alstom gebaut wurden, sind normalerweise auf den Mittelhessen-Strecken der HLB im Einsatz. Sie tragen eine auffällige Lackierung in Rot, Orange und Grau, die sich von der üblichen Flottenoptik der Agilis unterscheidet. In den vergangenen Wochen wurden Triebfahrzeugführer speziell für die Bedienung der neuen Einheiten geschult.

Jeder Ersatzzug besteht aus vier Wagen und bietet 206 Sitzplätze sowie Stehplatz für 188 Fahrgäste. Die zusätzliche Kapazität soll dazu beitragen, den regulären Fahrplan aufrechtzuerhalten, während die Reparaturarbeiten an den beschädigten Lokomotiven andauern.

Die geleasten Züge bleiben so lange im Einsatz, bis die beschädigten Lokomotiven vollständig instand gesetzt sind. Ihre Einführung soll weitere Einschränkungen für Reisende auf der Strecke zwischen Ulm und Donauwörth verhindern. Agilis bestätigte, dass die neuen Einheiten alle betrieblichen und Sicherheitsstandards erfüllen.

Quelle