03 April 2026, 02:32

"Ambient Noise" zeigt den hektischen Alltag der dpa-Redaktion im digitalen Wandel

Konferenz mit Publikum, das einer Bühne mit Medienvertretern zugewandt ist, mit einem großen Plakat im Hintergrund.

"Ambient Noise" zeigt den hektischen Alltag der dpa-Redaktion im digitalen Wandel

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in die Berliner Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz fängt der Film die hektische Welt der Nachrichtenrecherche, -überprüfung und -berichterstattung in Echtzeit ein. Seine Veröffentlichung fiel mit einem Wandel in der Nachrichtenverbreitung durch Agenturen wie die dpa zusammen, die zunehmend auf digitale Plattformen und soziale Medien setzen.

Gedreht wurde Ambient Noise vollständig in Deutschland, läuft 83 Minuten und erhielt von der FSK eine Freigabe ohne Altersbeschränkung. Friedrich Rackwitz zeichnete nicht nur für Regie verantwortlich, sondern schrieb auch das Drehbuch und gestaltete den Ton. Anna Mbiya Katshunga unterstützte ihn als Co-Editorin, während Carla Muresan für die Kameraführung zuständig war.

Die Produktion entstand in Zusammenarbeit zwischen der Meku Film GmbH und der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München). Der Dokumentarfilm war für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München 2016 nominiert – ein Zeichen für seine positive Resonanz in der Fachwelt.

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Seit der Veröffentlichung des Films haben Nachrichtenagenturen wie die dpa ihre Digitalisierung weiter vorangetrieben. Soziale Medien spielen heute eine zentrale Rolle bei der Echtzeit-Verbreitung von Nachrichten und erhöhen den Druck auf die traditionellen Deadlines der Nachrichtenagenturen. Digitale Konferenzen ermöglichen zudem eine schnellere globale Abstimmung, auch wenn konkrete Änderungen in den Arbeitsabläufen der dpa nach 2016 in öffentlich zugänglichen Quellen nicht dokumentiert sind.

Ambient Noise bleibt eine Momentaufnahme davon, wie Nachrichtenagenturen in einer Phase rasanter digitaler Umbrüche arbeiteten. Die Darstellung der dpa-Prozesse im Film spiegelt branchenweite Entwicklungen wider, in denen Geschwindigkeit und Genauigkeit mit den Anforderungen eines 24/7-Nachrichtenzyklus konkurrieren. Seine Bedeutung hält an, während Redaktionen sich weiterhin an neue Technologien und Erwartungen des Publikums anpassen.

Quelle