Bayerische Bischöfe beraten über Millionen-Fonds und Jugendseelsorge
Arnd JunckenKatholische Bischöfe versammeln sich - Finanzierung für Universitäten - Bayerische Bischöfe beraten über Millionen-Fonds und Jugendseelsorge
Die Herbst-Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz hat in München begonnen. Vertreten sind die sieben bayerischen Erzbistümer und Bistümer sowie das Bistum Speyer. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen zentrale Herausforderungen für katholische Einrichtungen. Zu den Themen gehören die Finanzierung von Hochschulen und der Jugendseelsorge, wobei Kardinal Reinhard Marx die Diskussionen leitet.
Die Konferenz verwaltet den Bayerischen Interdiözesanen Fonds, der ausschließlich aus Kirchensteuermitteln der bayerischen Diözesen gespeist wird. 2023 belief sich das Budget auf knapp 42 Millionen Euro, wobei zwei Drittel – 27,7 Millionen Euro – an Universitäten und Hochschulen gingen.
Drei katholische Einrichtungen erhalten derzeit direkte Förderung: die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt (die enge Verbindungen nach Bayern unterhält) sowie die Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Insgesamt unterstützt der Fonds über 60 Einrichtungen.
Während der Versammlung werden die Bischöfe zudem den Haushalt für 2026 prüfen und verabschieden. Ein weiterer Schwerpunkt unter der Leitung von Kardinal Marx ist die Jugendseelsorge.
Die in dieser Vollversammlung gefassten Beschlüsse werden die Finanzierung katholischer Bildung und pastoraler Arbeit in Bayern in den kommenden Jahren prägen. Der genehmigte Haushalt 2026 legt fest, wie die Mittel auf Universitäten, Hochschulen und weitere kirchennahe Einrichtungen verteilt werden.






