13 April 2026, 14:37

Bayerischer Werkzeugbau sucht Lösungen für Digitalisierung und Fachkräftemangel

Schwarzes und wei├čes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfosten, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland."

Bayerischer Werkzeugbau sucht Lösungen für Digitalisierung und Fachkräftemangel

Zukunft der bayerischen Werkzeug- und Formenbauindustrie im Fokus

Am 16. Oktober 2025 fand eine zentrale Diskussion über die Zukunft des bayerischen Werkzeug- und Formenbaus statt. Beim fünften Runden Tisch unter dem Motto "Gemeinsam Transformation gestalten" trafen sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Organisiert von Barbara Fuchs und Branchenverbänden lag der Schwerpunkt auf konkreten Maßnahmen, um die Zukunft des Sektors in der Region zu sichern.

Im Mittelpunkt stand die Workshop-Reihe "Transformationsweg", die Unternehmen dabei unterstützen soll, sich an Digitalisierung, Fachkräftemangel und nachhaltige Produktion anzupassen. Barbara Fuchs betonte, dass der Erfolg von einer engen Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Politik und Verbänden abhängt.

Mehrere Unternehmensführer berichteten aus erster Hand: Martina und Christoph Badock, Geschäftsführer von Höfer & Sohn in Fürth, schilderten die Herausforderungen und Lösungsansätze ihres Betriebs. Mit dabei waren auch Oliver Stier von Mayer Formenbau, Thomas Knott von Knott Werkzeug- und Formenbau sowie Andreas Croner von Croner GmbH, die jeweils Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen gaben.

Aus den vorherigen Gesprächen gingen konkrete Unterstützungsmaßnahmen hervor, darunter die Prüfung von Vorfinanzierungsmodellen mit Banken und der LfA (Landesförderbank Bayern) sowie die Überarbeitung des bestehenden Transformationsfonds. Ziel ist es, Produktion und Wertschöpfung in Bayern zu halten und die traditionell starke Branche zu modernisieren.

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Der Runde Tisch zeigte praktische Wege auf, um den Sektor widerstandsfähiger zu machen. Aktuell werden neue Finanzierungsoptionen und überarbeitete Förderprogramme entwickelt, um die Unternehmen zu unterstützen. Die nächsten Schritte konzentrieren sich darauf, diese Pläne in die Tat umzusetzen, damit die Branche in Bayern wettbewerbsfähig bleibt.

Quelle