02 May 2026, 06:32

Bayern setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – Prävention in Großostheim

Ein Wildschwein steht im Amazonas-Regenwald, umgeben von Bäumen und gefallenem Laub.

Bayern setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – Prävention in Großostheim

Behörden in Bayern verstärken Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

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Vom 6. bis 10. Oktober 2025 werden in Großostheim und Umgebung Drohnen nach verendeten Wildschweinen suchen. Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen, frühzeitig Anzeichen einer Einschleppung der Krankheit aus Hessen in die Region zu erkennen.

Die Afrikanische Schweinepest stellt zwar keine Gefahr für Menschen oder andere Tiere dar, kann jedoch Haus- und Wildschweine schwer treffen. Bisher wurde der Erreger in Bayern nicht nachgewiesen, doch präventive Maßnahmen bleiben oberste Priorität. Lokale Schweinehalter wurden wiederholt über Biosicherheitsvorkehrungen und Meldepflichten informiert.

Der Landkreis setzt seit Langem auf Vorbeugung: Es gibt etablierte Meldeketten, Schutzkleidung und einen speziellen Bergungshänger für den Ernstfall. Anwohner werden aufgefordert, tote Schweine umgehend dem Jagdamt oder dem Veterinäramt zu melden. Zudem sollte man Fleisch- oder Wurstreste nicht im Freien liegen lassen, da diese das Virus auf Schweine und Wildschweine übertragen können.

Präventive Suchaktionen mit Drohnen und speziell ausgebildeten Spürhundeteams fanden bereits entlang der Grenze zu Hessen statt. Die anstehende Drohnenoperation in Großostheim soll die Überwachung in besonders gefährdeten Gebieten weiter ausbauen.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wird die Drohneneinsätze in der kommenden Woche leiten. Werden keine Fälle entdeckt, bleiben die aktuellen Vorsorgemaßnahmen bestehen. Sollte die Seuche auftreten, sind die Behörden bereit, strengere Kontrollen zur Eindämmung zu verhängen.

Quelle