Bayerns Gemeinden planen flächendeckende Ganztagsbetreuung für Grundschüler bis 2027
Raissa LangernBayerns Gemeinden planen flächendeckende Ganztagsbetreuung für Grundschüler bis 2027
Alle 2.056 Gemeinden in Bayern haben mittlerweile Pläne für eine ganztägige Kinderbetreuung bis zum Schuljahr 2026/2027 vorgelegt. Die neuen Vorschriften sehen vor, dass Erstklässler an jedem Wochentag bis 16 Uhr betreut werden. Kommunale Gremien, darunter auch die Gemeinde Missen-Wilhams, arbeiten derzeit an der Finalisierung ihrer eigenen Richtlinien, um die Frist einzuhalten.
Die bayerische Landesregierung hatte einen gesetzlichen Anspruch auf Ferien- und Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt. Bis März 2026 hatte jede Kommune dargelegt, wie sie eine ganztägige Betreuung bis 16 Uhr an fünf Tagen pro Woche sicherstellen wird.
In Missen-Wilhams stellte Bürgermeisterin Martina Wilhelm die Änderungen dem Gemeinderat vor. Dieser stimmte anschließend einstimmig einer detaillierten Kostenaufstellung und einem Umsetzungsplan zu. Mit diesen lokalen Maßnahmen stellt die Gemeinde sicher, dass sie die neuen landesweiten Vorgaben bis zum Beginn des Schuljahres 2026/2027 erfüllt.
Das neue System garantiert berufstätigen Eltern Zugang zu einer verlässlichen Kinderbetreuung während der Schulzeiten und in den Ferien. Sämtliche bayerische Gemeinden haben ihre Bereitschaft bestätigt, diesen Service anzubieten. Die erste Phase soll rechtzeitig zum Schuljahr 2026/2027 starten.






