15 March 2026, 22:32

Bis zu 200 Euro mehr Bürgergeld: Wer 2023 Anspruch auf Zuschläge hat

Eine alte Postkarte mit zwei Stempeln in der oberen rechten Ecke, adressiert an Lichtenwald, Deutschland, mit handgeschriebener Text.

Bis zu 200 Euro mehr Bürgergeld: Wer 2023 Anspruch auf Zuschläge hat

Empfänger von Bürgergeld in Deutschland könnten 2023 bis zu 200 Euro mehr pro Monat erhalten – dank zusätzlicher Zuschläge. Diese sogenannten Mehrbedarfsleistungen decken besondere Bedarfe wie Schwangerschaft, Alleinerziehung oder Behinderung ab. Allerdings gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Haushalte diese Leistungen beantragt haben oder in welchen Regionen die Inanspruchnahme am höchsten war.

Die Höhe der Zusatzzahlungen hängt von der individuellen Situation ab. Schwangere Frauen erhalten beispielsweise ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Aufschlag von 17 Prozent – das entspricht etwa 100 Euro mehr im Monat. Alleinerziehende mit einem Kind unter sieben Jahren können einen Zuschlag von 36 Prozent erhalten, was ihre monatliche Unterstützung um rund 203 Euro erhöht.

Auch Menschen mit Behinderung profitieren, insbesondere wenn sie berufliche Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Ihr Zuschlag steigt um 35 Prozent, was etwa 200 Euro zusätzlich bedeutet. Alleinerziehende mit älteren Kindern könnten je nach Alter des Kindes und Haushaltssituation Erhöhungen zwischen 12 und 60 Prozent des Regelbedarfs erhalten.

Haushalte, die ihr Wasser dezentral erwärmen, haben Anspruch auf einen festen Zuschuss von 12,95 Euro monatlich. Trotz dieser Anpassungen bleiben die regulären Bürgergeld-Sätze bis 2026 eingefroren.

Die Mehrbedarfsleistungen bieten gezielte finanzielle Entlastung für besonders schutzbedürftige Gruppen. Anspruchsberechtigt sind unter anderem Schwangere, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung, wobei die Erhöhungen zwischen 12,95 und 203 Euro pro Monat liegen. Änderungen bei den Grundleistungen sind für 2026 nicht vorgesehen.

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