BMW warnt vor Gewinneinbruch durch Chinas schwächelnden Automarkt
BMW gibt Gewinnwarnung nach starkem Einbruch auf Chinas Automarkt aus
Der Autokonzern sieht sich mit sinkenden Absatzzahlen und schrumpfenden Margen konfrontiert – besonders bei seinen Verbrennermodellen. Für das laufende Jahr wird zudem mit einer weiteren Abschwächung des chinesischen Gesamtmarktes gerechnet.
Im Mai 2023 brachen die Pkw-Verkäufe in China im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent ein. Noch deutlicher fiel der Rückgang bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aus: Hier lag das Minus bei 39 Prozent. Erstmals setzten sich unter den zehn meistverkauften Modellen des Landes ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride durch.
Während deutsche und japanische Hersteller in dieser Phase Marktanteile verloren, festigten chinesische Marken ihre Vorherrschaft. Der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge kletterte im Mai 2023 auf 42,21 Prozent. Auch BMW verzeichnete in China und der Asien-Pazifik-Region rückläufige Absatzzahlen – trotz Wachstum in Europa und den USA.
Der Konzern treibt nun die Markteinführung seiner elektrischen „Neue Klasse“ voran, steht jedoch vor Herausforderungen: die Umrüstung der Werke und der Wettbewerb mit Chinas integrierten Ökosystemen.
Die Gewinnwarnung spiegelt BMWs Schwierigkeiten in einem sich rasant wandelnden Markt wider. Nachfrageflaute bei Verbrennern und der starke Druck durch Elektrofahrzeuge verändern die Branche grundlegend. Mit dem Vorstoß in die E-Mobilität will das Unternehmen diesen Trends entgegenwirken.
