30 June 2026, 02:26

Brand in Landshut: Wie ein Lebensmittelbetrieb das Grundwasser vergiftete

Update zur Grundwasserverunreinigung im Industriegebiet

Brand in Landshut: Wie ein Lebensmittelbetrieb das Grundwasser vergiftete

Brand in Lebensmittelbetrieb in Landshut führt zu Grundwasserverschmutzung

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Ein Feuer in einem Lebensmittelproduktionsbetrieb in Landshut im August 2024 verursachte eine Kontamination des Grundwassers. Die Stadt gab daraufhin schnell Warnungen für die Nutzung von Grundwasser im betroffenen Industriegebiet heraus. Benedikt Haseneder, Leiter des örtlichen Umweltamtes, beobachtet die Lage genau.

Der Brand in dem Betrieb an der Altdorfer Straße führte zu einer Verunreinigung des nahegelegenen Grundwassers. Kurz darauf rieten die Behörden den Anwohnern, dieses Wasser weder zum Trinken noch für Gartenarbeiten oder zum Baden zu verwenden. Besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen wurden aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Im Spätherbst 2024 führten die Verantwortlichen umfangreiche Tests durch, um das Ausmaß der Verschmutzung zu bewerten. Proben, die Ende November entnommen wurden, zeigten eine deutliche Besserung: Die meisten Schadstoffwerte waren deutlich zurückgegangen, allerdings blieben die Nickelwerte weiterhin bedenklich.

Die Warnung gilt nun nur noch für eine kleine Zone in unmittelbarer Nähe zum Firmengelände. Trotz der Verunreinigung blieb das Leitungswasser in Landshut während des gesamten Vorfalls sicher. Das Grundwasser im Sperrbereich darf jedoch nach wie vor nicht konsumiert oder für bestimmte Tätigkeiten genutzt werden. Die Stadt überwacht die Situation weiterhin und informiert die Bevölkerung bei Bedarf. Das Trinkwasser in Landshut bleibt von der Kontamination unberührt und ist für alle Verwendungszwecke sicher.

Quelle