Bundesländer kämpfen für Rückkehr historischer Autokennzeichen ohne Hürden
Gotthilf WellerBundesländer kämpfen für Rückkehr historischer Autokennzeichen ohne Hürden
Bundesländer fordern Ende der Einschränkungen für historische Kfz-Kennzeichen
Aktuell dürfen Landkreise und Städte alte regionale Kennbuchstaben nur dann wieder einführen, wenn sie einen neuen Zulassungsbezirk einrichten. Nun will eine von Hessen angeführte Initiative das Verfahren vereinfachen und die lokale Identität stärken.
Seit 2012 ist es deutschen Kommunen erlaubt, historische Kfz-Kennzeichen wiederzubeleben – allerdings mit einer Auflage: Die Wiedereinführung war nur möglich, wenn gleichzeitig ein neuer Zulassungsbezirk geschaffen wurde. Diese Regelung steht nun auf dem Prüfstand.
Hessen hat sich an die Spitze der Bewegung gesetzt und fordert die vollständige Abschaffung dieser Beschränkungen. Der Vorschlag stößt in anderen Bundesländern auf Zustimmung und wurde bereits formal beschlossen. Bald soll er an die Bundesregierung übermittelt werden, die über das weitere Vorgehen entscheidet.
Allerdings gibt es für die Bundesregierung keine gesetzliche Frist, um eine Entscheidung zu treffen. Das bedeutet, dass der Prozess Monate – oder sogar noch länger – dauern könnte, bis mögliche Änderungen in Kraft treten.
Wird die Reform genehmigt, könnten Kommunen alte Kennzeichen ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand wiederbeleben. Die Maßnahme soll das regionale Stolzgefühl fördern und die Fahrzeugzulassung erleichtern. Bis dahin liegt die endgültige Entscheidung bei der Bundesregierung.






