21 March 2026, 20:31

Cadolzburg kämpft gegen drohende Finanzkrise bis 2026 mit Millionenloch

Plakat mit Text und Logo, das die Einsparungen von 5,5 Milliarden Dollar jährlich durch die Handlungen der Biden-Harris-Verwaltung gegen überhöhte Öberziehungs- und Scheckgebühreifälle zeigt.

Cadolzburg kämpft gegen drohende Finanzkrise bis 2026 mit Millionenloch

Cadolzburg steht vor einer wachsenden Finanzkrise. Bis 2026 könnte im Haushalt der Stadt ein Fehlbetrag von 12,4 bis 17,1 Millionen Euro entstehen. Verantwortlich gemacht werden sinkende Gewerbesteuereinnahmen, steigende Transferkosten sowie explodierende Ausgaben für Materialien und Dienstleistungen.

Die Verwaltung hat einen Plan vorgelegt, um die Lücke zu schließen. Die Strategie kombiniert Ausgabenkürzungen, Effizienzsteigerungen und Einnahmewachstum. Gleichzeitig betont man, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Servicequalität zu erhalten.

Ein zentraler Baustein ist die strengere Abrechnung kommunaler Leistungen. Zudem stehen zentralisierte Beschaffung und die Reduzierung freiwilliger Ausgaben zur Debatte. Erhöhungen bei bestimmten Gebühren sowie mögliche Hilfen vom Freistaat Bayern werden geprüft.

Um eine Liquiditätsreserve von rund fünf Millionen Euro zu halten, sind Einsparungen zwischen sieben und elf Millionen Euro nötig. Doch fehlende Daten zur Gewerbegebiet Schwadermühle West erschweren die Planung. Ohne aktuelle Wirtschaftszahlen sind Vergleiche mit anderen bayerischen Gewerbegebieten unmöglich.

Cadolzburgs Finanzkonzept setzt auf Sparmaßnahmen, Gebührenerhöhungen und mögliche Landesunterstützung. Bis 2026 muss die Stadt eine Lücke von bis zu 17,1 Millionen Euro überbrücken. Die Verantwortlichen versichern, dass die Maßnahmen grundlegende Dienstleistungen sichern und gleichzeitig die langfristige Stabilität gewährleisten sollen.

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