20 March 2026, 18:32

Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm digitale Identitätsfälschung vor

Schwarz-weißes Magazin-Cover mit der Aufschrift 'Humoristische Liste', das einen Mann in einem Anzug mit ernster Miene und eine Frau zeigt, die wegschaut und schmunzelt.

Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm digitale Identitätsfälschung vor

Komiker und Schauspieler Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen seiner Ex-Frau Collien Fernandes ausgesetzt. Sie wirft ihm vor, unter ihrem Namen gefälschte Online-Profile erstellt, explizite Inhalte verbreitet und sich durch täuschendes Verhalten als sie ausgegeben zu haben. Die Anschuldigungen haben die Debatte über Ulmens umstrittene Vergangenheit neu entfacht – insbesondere seine frauenfeindlichen TV-Rollen in den mittleren 2000er-Jahren.

In den 2000ern wurde Ulmen durch provokante Auftritte bei ProSieben bekannt. Eine seiner berüchtigtsten Rollen spielte er in Mein neuer Freund, einer Reality-Show, in der er wöchentlich den "schlimmsten Freund aller Zeiten" verkörperte. Das Konzept: Frauen stellten ihren neuen Partner – gespielt von Ulmen – ihren Familien vor, woraufhin er sich absichtlich so unmöglich benahm, dass sie die Beziehung beenden wollten. Wer die Demütigungen bis zum Schluss ertrug, erhielt ein Preisgeld.

Eine weitere umstrittene Sendung war Wer will meine Freundin vögeln?, in der Ulmen als Moderator einen Wettbewerb veranstaltete, bei dem Männer durch erniedrigende Aufgaben beweisen mussten, wer die "heißeste" Freundin hatte. Seine TV-Figuren zielten oft auf Frauen ab – etwa der snobistische Adlige Alexander von Eich, der seine Freundin mit "Franziskarrrrr" anbrüllte, sie mit einem Stock bedrohte und systematisch herabwürdigte.

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Fernandes, die Ulmen seit 2010 datete, wirft ihm nun vor, dass sein missbräuchliches Verhalten weit über das Fernsehen hinausging. Er soll unter ihrem Namen Fake-Profile angelegt, pornografisches Material verbreitet, Online-Dating betrieben und sogar TelefONSEX geführt haben – alles in ihrer Identität. In einer aktuellen Stellungnahme bezeichnete sie seine Handlungen als "virtuelle Vergewaltigung". Die Vorwürfe, die um den 20. März 2026 erhoben wurden, hatten bisher keine öffentlichen rechtlichen Konsequenzen, lösten aber heftige Reaktionen aus. Die Missbrauchsüberlebende Gisèle Pelicot kommentierte: "Die Scham muss die Seite wechseln."

Fernandes' Enthüllungen werfen ein neues Licht auf Ulmens Karriere, die oft zwischen Satire und Frauenverachtung schwankte. Die Vorwürfe der digitalen Identitätsfälschung und Manipulation verdunkeln sein Image zusätzlich. Bisher gibt es keine bestätigten beruflichen oder juristischen Folgen – doch der Fall befeuert weiterhin die Diskussion über Verantwortung in der Unterhaltungsbranche.

Quelle