Demelspitze bleibt gesperrt: Warum dieser Alpen-Gipfel tabu ist
Demelspitze: Der "Matterhorn von Lenggries" bleibt für Bergsteiger gesperrt
Die Demelspitze, ein markanter Gipfel in den Deutschen Alpen, ist auch heute noch für Kletterer tabu. Der lokal als "Matterhorn von Lenggries" bekannte Berg war einst ein beliebtes Ziel, doch aus Sicherheitsgründen bleibt er gesperrt. Seit 2013 halten die Behörden das Verbot aufrecht, nachdem wiederholte Felsstürze ernste Bedenken ausgelöst hatten.
Das Kletterverbot für die Demelspitze besteht bereits seit über einem Jahrzehnt. 2013 bestätigte eine geologische Untersuchung die Instabilität des Gipfels, woraufhin sofort ein Betretungsverbot verhängt wurde. Seither sind sowohl der Gipfelbereich als auch die Südwand wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt.
Obwohl die Alpen zu den am besten erschlossenen Gebirgsketten der Welt zählen, bleiben einige Gipfel unbestiegen oder gesperrt. Die Demelspitze ist kein Einzelfall – auch andere Berge wie der Mount Kailash in Tibet oder der Machapuchare in Nepal sind aus religiösen Gründen nicht zugänglich. Wie viele Gipfel in den Deutschen Alpen genau gesperrt sind, ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Trotz seiner früheren Beliebtheit bei Bergsteigern steht die Demelspitze heute als Mahnmal für die Unberechenbarkeit der Natur. Das anhaltende Verbot stellt sicher, dass niemand den Aufstieg wagt – Sicherheit geht vor Abenteuer.
Die Sperrung der Demelspitze unterstreicht weiterhin die Gefahren, die von instabilem Gelände ausgehen. Bergsteiger müssen die Beschränkungen respektieren, da die Gefahr von Felsstürzen nach wie vor zu groß ist. Vorerst bleibt dieser einst berühmte Gipfel unzugänglich – geschützt durch ein Verbot, das vorerst nicht aufgehoben werden wird.