Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit behinderten Kindern bundesweit
Raissa LangernDeutschlandweite Inklusionskarte bietet Unterstützung für Familien - Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit behinderten Kindern bundesweit
Neue digitale Inklusionskarte hilft Familien mit Kindern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen
Eine neue digitale Inklusionskarte ist gestartet, um Familien mit Kindern mit gesundheitlichen Einschränkungen passgenaue Unterstützung zu finden. Das Online-Tool, entwickelt vom Verein Familienauszeit Meitingen und der Initiative Digital verein(t), ersetzt die 2022 abgeschaltete Inklusionskarte des Bundes. Nutzer können nun Angebote nach Alter, Diagnose, Standort und Barrierefreiheitsbedürfnissen filtern.
Das Projekt ist bundesweit einzigartig und wird vom Bayerischen Digitalministerium unterstützt. Ziel ist es, Familien über eine nutzerfreundliche Online-Plattform mit lokalen Beratungs- und Hilfsangeboten zu vernetzen. Im Gegensatz zur eingestellten Bundeskarte bietet diese Version präzisere Filtermöglichkeiten.
Der Verein Familienauszeit Meitingen, 2024 gegründet, spezialisiert sich auf die Begleitung von Familien mit Angehörigen mit Beeinträchtigungen. Die Zusammenarbeit mit Digital verein(t) – einer Initiative zur Förderung digitaler Kompetenzen – sorgt dafür, dass die Karte stets aktuell bleibt. Zudem gibt es kostenlose Workshops, Beratungen und Hackathons, um Ehrenamtliche im Umgang mit digitalen Tools zu schulen.
Bayerischer Digitalminister Fabian Mehring betonte die praktische Bedeutung des Projekts. Es sei ein Weg, durch Technologie Lücken zu schließen. Viktoria Rebensburg, ehemalige Olympische Skirennläuferin und Schirmherrin von Digital verein(t), unterstützt die Initiative.
Während die Bundeskarte wegen geringer Nutzung eingestellt wurde, bleiben regionale Alternativen wie die Version Baden-Württembergs aktiv. Die neue bundesweite Plattform schließt nun diese Lücke.
Die digitale Inklusionskarte ist online und steht Familien zur Verfügung. Sie bietet eine zentrale Anlaufstelle, um Unterstützungsangebote in ganz Deutschland zu finden. Regionale Karten wie die von Baden-Württemberg laufen parallel zur neuen nationalen Plattform weiter.






