15 May 2026, 22:39

Warnstreik am Uni-Klinikum Freiburg: Massive Einschränkungen am Dienstag erwartet

Großes Krankenhausgebäude mit einem "Notfall"-Schild, umgeben von einem Metallzaun, Pflanzen, Informationsschildern, Fahrzeugen und Klimaanlagen unter einem bewölkten Himmel.

Warnstreik am Uni-Klinikum Freiburg: Massive Einschränkungen am Dienstag erwartet

Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026

Am kommenden Dienstag wird das Universitätsklinikum Freiburg mit massiven Beeinträchtigungen rechnen müssen, da sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem ganztägigen Warnstreik beteiligen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der anhaltenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Patienten werden aufgefordert, ihre Termine nach Möglichkeit anzupassen.

Der Streik folgt einem Aufruf von ver.di, wonach Krankenhausbeschäftigte ihre Arbeit niederlegen sollen, um gegen die aktuellen Lohnbedingungen zu protestieren. Während Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringliche Operationen wie gewohnt stattfinden, könnte es in anderen Bereichen zu Einschränkungen kommen. Eine Notdienstvereinbarung stellt sicher, dass die essenzielle medizinische Versorgung aufrechterhalten bleibt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den Bereichen Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde wird es keine Unterbrechungen der Patientenversorgung geben. Allerdings könnten geplante Operationen und ambulante Termine verschoben werden. Betroffene erhalten direkt vom Klinikum eine Benachrichtigung über Absagen.

Um die Belastung für das reduzierte Personal zu verringern, bittet das Krankenhaus Patienten, die Notaufnahme nur in echten Notfällen aufzusuchen. Wo möglich, sollten sie stattdessen andere Krankenhäuser aufsuchen. Zudem muss mit längeren Wartezeiten in verschiedenen Abteilungen gerechnet werden.

Der Streik betrifft vor allem Routinedienste, nicht jedoch die akutmedizinische Versorgung. Patienten mit Terminen am Dienstag sollten auf Aktualisierungen oder Mitteilungen des Klinikums achten. Die Priorität der Einrichtung liegt darin, dringende und lebensnotwendige Behandlungen während der Arbeitsniederlegung sicherzustellen.

Quelle