EU genehmigt 76 Millionen Euro für Münchner Quantentech-Start-up
Die Europäische Kommission hat 76 Millionen Euro staatliche Beihilfen Deutschlands für das Münchner Start-up Quantum Diamonds genehmigt. Die Förderung fließt in den Bau einer neuen Produktionsstätte für Halbleiter-Testsysteme – die erste ihrer Art in der EU, unterstützt durch einen direkten Zuschuss.
Das unter dem Namen IPF-ATEST geführte Projekt zielt darauf ab, fortschrittliche Mess- und Prüfsysteme für die Halbleiterindustrie zu entwickeln und herzustellen. Die Anlage wird hochmoderne Quanten-Sensoren nutzen, um moderne Chips mit hoher Auflösung in drei Dimensionen zu untersuchen.
Die Kommission bewilligte die Beihilfe im Rahmen der EU-Beihilferegeln. Ziel ist es, die wirtschaftliche Dynamik zu fördern und in Europa Kapazitäten für Halbleitertests aufzubauen. Beamte bezeichneten die Förderung als notwendig, um die Widerstandsfähigkeit der europäischen Halbleiter-Lieferkette zu sichern.
Die Initiative soll das Halbleiter-Ökosystem der EU stärken und die Versorgungssicherheit in ganz Europa verbessern. Die Unterstützung erfolgt in Form eines direkten Zuschusses, der Quantum Diamonds bei der Expansion unter die Arme greift.
