Feldgeschworene erhalten mehr Geld – doch ein langjähriger Helfer geht
Raissa LangernFeldgeschworene erhalten mehr Geld – doch ein langjähriger Helfer geht
Der Feldgeschworenen-Dienst der Stadt hat kürzlich zwei Veränderungen erlebt: eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen und den Rückzug eines langjährigen Mitglieds. Rudolf Hauner trat auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurück, während die Vollversammlung am 26. Mai höhere Zahlungen für diese ehrenamtlichen Kommunalhelfer beschloss.
Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten Ämter in der kommunalen Selbstverwaltung. Auf Lebenszeit berufen, unterstützen sie das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bei katastertechnischen Vermessungen. Ihre Aufgaben sind im Bayerischen Grenzfeststellungsgesetz von 1981 geregelt.
Die Abteilung Geoinformation und Vermessung der Bauverwaltung koordiniert den Dienst, der derzeit aus sechs aktiven Mitgliedern besteht. Justina Wagner lobte während jüngster Beratungen die Zuverlässigkeit und enge Zusammenarbeit des Teams.
Am 26. Mai stimmte die Vollversammlung für eine Anhebung der Aufwandsentschädigung für die Ehrenamtlichen. Die Anpassung unterstreicht die anhaltende Bedeutung ihrer Arbeit für die präzise Führung der Grundstücksunterlagen.
Mit Hauners Ausscheiden umfasst der Dienst nun sechs Feldgeschworene. Ihre Rolle bleibt für katastertechnische Aufgaben unverzichtbar und wird durch die aktualisierte finanzielle Anerkennung gestärkt. Die Stadt setzt weiterhin auf ihr lebenslanges Engagement für die lokale Verwaltung.






