Fendt investiert Millionen in neues Hochregallager für Vario-Getriebe in Marktoberdorf
Arnd JunckenFendt investiert Millionen in neues Hochregallager für Vario-Getriebe in Marktoberdorf
Fendt eröffnet neues Hochregallager am Stammsitz in Marktoberdorf
Der Landmaschinenhersteller Fendt hat am Hauptsitz in Marktoberdorf (Bayern) ein neues Hochregallager in Betrieb genommen. Die Anlage unterstützt die Produktion des stufenlosen Vario-Getriebes (CVT), einer Technologie, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Das sieben Millionen Euro teure Projekt ist Teil eines umfassenden Investitionsplans in Höhe von 100 Millionen Euro für den Standort.
Der Bau des Lagers dauerte lediglich 15 Monate. Mit einer Höhe von 26 Metern, einer Länge von 32 Metern und einer Breite von 10 Metern ist es direkt an die Fertigungslinie des Vario-Getriebes angebunden. Ein automatisiertes unterirdisches Tunnelsystem transportiert Bauteile in das Werk – gesteuert über ein Barcode-System.
Das Lager bietet Platz für über 1.600 Paletten, die jeweils bis zu 1.000 Kilogramm tragen können. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Nachfrage nach Traktoren mit Vario-CVT, das Fendt seit 1995 ausschließlich in Marktoberdorf fertigt. Die Technologie kommt in mindestens vier aktuellen Modellen zum Einsatz, darunter dem 240-PS-starken Fendt 724 Vario und dem vollelektrischen e107 Vario.
Jeder Fendt-Traktor weltweit – vom kompakten 210 Vario bis zum 673 PS starken 1167 Vario MT – ist mittlerweile mit dem Vario-Getriebe ausgestattet. Landwirte schätzen es besonders für präzisionsintensive Arbeiten, etwa bei Zapfwellen-getriebenen Feldarbeiten mit Anbaugeräten wie 540/540E/1000-U/min-Maschinen.
Das neue Lager stärkt die Produktionskapazitäten für Vario-Getriebe. CEO Christoph Gröblinghoff bezeichnete die Investition als "langfristige Grundlage" für das Werk in Marktoberdorf. Durch kontinuierliche Modernisierungen bleibt der Standort der einzige globale Produktionsstandort für die Vario-Montage.






