Goldpreis droht drastischer Einbruch – Analysten warnen vor 38-Prozent-Sturz
Gotthilf WellerGoldpreis droht drastischer Einbruch – Analysten warnen vor 38-Prozent-Sturz
Goldpreis könnte vor steilem Rückgang stehen
Laut neuen Prognosen könnte der Goldpreis vor einem deutlichen Einbruch stehen. Jon Mills, Analyst des Finanzdienstleisters Morningstar, sagt einen Rückgang auf 1.820 US-Dollar pro Unze in den kommenden Jahren voraus. Das würde einen Rückgang von etwa 38 Prozent gegenüber dem aktuellen Höchststand von über 3.000 Dollar bedeuten.
Die pessimistische Einschätzung begründet sich mit steigendem Angebot und nachlassender Nachfrage. Die oberirdischen Goldbestände werden bis Ende 2024 voraussichtlich um 9 Prozent auf 216.265 metrische Tonnen anwachsen. Zudem dürften Zentralbanken ihre Reserven kaum weiter ausbauen, was den Abwärtsdruck verstärkt.
Fusionen und Übernahmen im Goldsektor sind in diesem Jahr um 32 Prozent gestiegen. Solche Aktivitäten gelten oft als Signal dafür, dass der Markt seinen Höhepunkt erreicht haben könnte. Einige Analysten bleiben jedoch optimistischer: Die Bank of America etwa prognostiziert einen Preis von 3.500 Dollar pro Unze innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Am Goldmarkt zeichnet sich in naher Zukunft die Möglichkeit einer Korrektur ab. Anleger werden davor gewarnt, davon auszugehen, dass die derzeit hohen Preise Bestand haben werden. Angesichts wachsender Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Edelmetalls wird zur Vorsicht geraten.






