Große Kundgebung in München: 15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention mit Mängeln
Raissa LangernGroße Kundgebung in München: 15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention mit Mängeln
Große Demonstration am 5. November in München: 15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland
Am 5. November findet in München eine große Kundgebung statt, um an die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vor 15 Jahren durch Deutschland zu erinnern. Unter dem Motto "Fünf vor Zwölf für die Umsetzung der UN-BRK" soll die Veranstaltung auf die bestehenden Defizite bei der Anwendung des Abkommens aufmerksam machen. Die Vorbereitungen laufen derzeit über ein regionales Vernetzungstreffen in Landshut.
Netzwerktreffen in Landshut bereitet Demonstration vor
Bereits im Vorfeld der Kundgebung veranstaltet das Inklusionsnetzwerk für die Region Landshut am Donnerstag, den 12. September, von 14:00 bis 16:00 Uhr ein Treffen im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts Landshut. Für Barrierefreiheit sorgt eine Live-Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache.
Auf der Tagesordnung stehen die Unterstützung der Münchner Demonstration im November sowie die Identifizierung zentraler Mängel bei der Umsetzung der UN-BRK. Zudem hält Elke Ehegartner einen Vortrag über den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) und stellt dessen Angebote und politische Arbeit vor.
Das Treffen steht allen Interessierten offen – unabhängig von einer Behinderung. Eine Anmeldung bis zum 11. September per Telefon oder E-Mail ist erforderlich. Die Organisator:innen rufen zu einer breiten Teilnahme auf, um die Wirkung der Kampagne zu verstärken.
Kundgebung auf dem Marienplatz: Forderungen nach konsequenter Umsetzung
Die Demonstration auf dem Marienplatz in München wird die anhaltenden Herausforderungen bei der Erfüllung der UN-BRK-Vorgaben thematisieren. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, bietet das Landshuter Netzwerktreffen die Möglichkeit, sich lokal einzubringen. Beide Veranstaltungen zielen darauf ab, konkrete Verbesserungen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Bayern und darüber hinaus voranzutreiben.






