30 April 2026, 16:57

Grüne-Verteidigungsexpertin Nanni attackiert Merz wegen Trumps Truppen-Drohung

Deutsches Propagandaplakat für die Kursaal-Initiative mit einem uniformierten Mann, der ein Schild mit der Aufschrift "Weg mit diesen Verboten" hält

Grüne-Verteidigungsexpertin Nanni attackiert Merz wegen Trumps Truppen-Drohung

Die Verteidigungsexpertin der Grünen, Sara Nanni, hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf dafür kritisiert, die jüngste Drohung des US-Präsidenten Donald Trump nicht angemessen zu handhaben. Trump hatte angekündigt, US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, sollte das Land seine Verteidigungsausgaben nicht erhöhen. Nanni wirft der Bundesregierung vor, dass eine klarere Linie von Anfang an diese Konfrontation hätte vermeiden können.

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Sie warf der Regierung unter Merz vor, seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 ohne Strategie zu agieren. Deutschland hätte sich ihrer Meinung nach viel früher auf dessen unberechenbare Politik einstellen müssen. Ohne einen soliden Plan stehe das Land nun unter unnötigem Druck, so Nanni.

Zudem wies sie Merz' Klagen über die Situation als wirkungslos zurück. Stattdessen forderte sie den Kanzler auf, im nationalen Interesse Deutschlands entschlossen zu handeln. Nanni schlug gezielte Gegenmaßnahmen zu Trumps Drohungen vor, statt lediglich passiv zu reagieren.

Ihrer Ansicht nach sind die USA und die NATO weiterhin gleichermaßen voneinander abhängig. Gleichzeitig bestehe sie darauf, dass Deutschland nun klarere Bedingungen stellen müsse, um seine eigenen Sicherheitsinteressen zu wahren.

Nannis Forderungen zielen auf eine proaktivere Haltung der Bundesregierung ab. Merz solle aufhören, defensiv zu reagieren, und stattdessen eine Politik gestalten, die Deutschlands Position stärkt. Der Streit um den Truppenabzug hat dabei Versäumnisse in der langfristigen Verteidigungplanung Berlins offenbart.

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