30 March 2026, 20:35

HAPPA in Kreuzberg: Veganes Essen, das alle sich leisten können

Ein Restaurant namens Green Kitchen Vegan Cafe mit Außenbestuhlung, einer Glasfrontwand mit Postern und Innenraumtischen, -stühlen und -deckenleuchten.

HAPPA in Kreuzberg: Veganes Essen, das alle sich leisten können

Nachhaltig und bezahlbar: Neues veganes Restaurant HAPPA in Berlin-Kreuzberg

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In Berlin-Kreuzberg hat ein neues veganes Restaurant eröffnet, das Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit in den Mittelpunkt stellt. HAPPA, gegründet von Sophia Hoffmann und Nina Peterson, serviert Bio-Gerichte aus gerettetem Gemüse. Das Team möchte pflanzliche Ernährung für alle zugänglich machen – unabhängig vom Budget.

Sophia Hoffmann lebt seit zwölf Jahren vegan, angetrieben von ihrem Mitgefühl für Tiere. Doch im Restaurant vermeidet sie es, das Wort "vegan" zu oft zu verwenden. Stattdessen soll das Essen für sich sprechen. Gemeinsam mit Nina Peterson eröffnete sie HAPPA im November 2022 – mit einem Konzept, das ökologische und soziale Verantwortung verbindet.

Die Zutaten bezieht das Restaurant von Querfeld, einer Initiative, die krummes oder makelloses Gemüse vor der Verschwendung bewahrt. Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer Frauenkooperative aus Ruanda, die fairen Handel und Gleichberechtigung fördert. Das Team selbst ist klein, aber bewusst zusammengestellt: zwei Köchinnen und drei Servicekräfte – alles Frauen – ein Zeichen für HAPPAs Engagement für weibliche Beschäftigung.

Von Montag bis Donnerstag bietet HAPPA ein Mittagsmenü mit zertifizierten Bio-Gerichten an. Die Preise sind niedrig gehalten, manche Speisen kosten unter zehn Euro. Ziel ist es, Exklusivität zu vermeiden und Gäste aus allen sozialen Schichten willkommen zu heißen – bei minimalem Abfall und maximaler Nachhaltigkeit.

HAPPA überzeugt durch seine ethischen und ökologischen Grundsätze. Indem es Lebensmittel rettet, Frauen stärkt und bezahlbare Mahlzeiten anbietet, setzt das Restaurant ein Zeichen gegen herkömmliche Gastronomie. Im Vordergrund steht praktizierte Nachhaltigkeit – nicht Etiketten oder Trends.

Quelle