25 June 2026, 08:22

HR-Studie enthüllt: Personaler kennen Steuerregeln für Mitarbeiterleistungen kaum

Studie: Unternehmen in Deutschland investieren weiterhin in ihre Belegschaft und erhöhen die Mitarbeitervergütungen bis 2025 deutlich

HR-Studie enthüllt: Personaler kennen Steuerregeln für Mitarbeiterleistungen kaum

Eine neue Umfrage deckt Wissenslücken bei Personalverantwortlichen in Sachen Mitarbeiterleistungen und Steuerregeln auf. Die Studie, die größte ihrer Art in Deutschland, wurde von Roland Berger gemeinsam mit führenden Anbietern von Sozialleistungen und Branchenverbänden durchgeführt. Über 1.700 HR-Entscheider äußerten sich zu aktuellen und künftigen Arbeitsplatzvorteilen.

Die Ergebnisse zeigen, dass 82 Prozent der Personalmanager mit der mangelnden Transparenz auf dem Leistungsmarkt hadern. Viele kennen zudem zentrale finanzielle Vorteile nicht: 27 Prozent wissen nichts über Steuerbefreiungen für Gesundheitsförderung, 15 Prozent sind mit Gehaltsumwandlungsmodellen nicht vertraut. Weitere 5 Prozent nutzen steuerbegünstigte Sachleistungen überhaupt nicht.

Fast 90 Prozent der Befragten bevorzugen ein kleines, maßgeschneidertes Leistungsangebot statt einer breiten, standardisierten Auswahl. Aktuell bieten Unternehmen im Durchschnitt 6,6 Leistungen an, mit Plänen, bis 2025 weitere 1,4 hinzuzufügen. Die Energiewirtschaft liegt hier an der Spitze und will im selben Zeitraum 1,9 neue Benefits einführen.

Personaler sehen klare Vorteile darin, ihr Angebot auszubauen. Ihre wichtigsten Ziele sind die Steigerung von Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit (89 Prozent), die Verbesserung der Work-Life-Balance (79 Prozent) sowie die Förderung des Wohlbefindens (77 Prozent).

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Der vollständige Bericht steht online zum Download bereit. Er beleuchtet sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen bei der Gestaltung wirksamer Leistungsprogramme. Die Erkenntnisse basieren auf einer Zusammenarbeit von Roland Berger mit Partnern wie Deutsche Dienstrad, EGYM Wellpass und dem Bundesverband der Personalmanager.

Quelle