28 June 2026, 16:26

IKEA setzt auf kleine Läden – und revolutioniert sein Verkaufskonzept

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA setzt auf kleine Läden – und revolutioniert sein Verkaufskonzept

IKEA ändert seine Verkaufsstrategie und setzt künftig auf kleinere Läden. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Umsätze und wachsender Konkurrenz durch Onlinehändler. Der erste dieser neuen Filialen hat bereits in Ingolstadt, Bayern, seine Türen geöffnet.

Die Neuausrichtung folgt auf einen Umsatzrückgang und veränderte Einkaufsgewohnheiten. Mittlerweile entfallen fast 1,5 Milliarden Euro – ein Viertel des Gesamtumsatzes in Deutschland – auf Onlineverkäufe. Dies zwingt das Unternehmen, sein Konzept anzupassen.

Die neue Filiale in Ingolstadt ist die erste ihrer Art. Sie bietet 2.650 sofort mitnehmbare Artikel und rund 1.000 Ausstellungsstücke zur Bestellung an. Mit etwa 2.950 Quadratmetern ist sie deutlich kleiner als die klassischen Märkte mit 35.000 Quadratmetern.

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Die kompakteren Läden sollen vor allem als Schauräume und Beratungszentren dienen. Die meisten Produkte werden online bestellt und nach Hause geliefert. IKEA plant, zunächst 20 dieser Filialen weltweit zu eröffnen, später sollen weitere folgen.

Das kleinere Format ermöglicht es IKEA, Standorte zu erschließen, an denen große Märkte wirtschaftlich nicht tragbar wären. Gleichzeitig hilft es dem Unternehmen, auf einen schwächelnden Möbelmarkt zu reagieren.

Mit der neuen Strategie will IKEA vor allem mit kleineren, kostengünstigeren Läden expandieren. Diese werden ein reduziertes Sortiment führen, sollen aber den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht werden. Das Konzept zielt darauf ab, in einem schwierigen Einzelhandelsumfeld weiter zu wachsen.

Quelle