Joachim Schmalzl bleibt bis 2026 im DSGV-Vorstand – und treibt die digitale Wende voran
Raissa LangernJoachim Schmalzl bleibt bis 2026 im DSGV-Vorstand – und treibt die digitale Wende voran
Joachim Schmalzl ist für eine dritte Amtszeit in den Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) wiedergewählt worden. Der 60-Jährige bringt jahrzehntelange Erfahrung mit, unter anderem als ehemaliger Leiter der Bereiche IT, Organisation und Risikomanagement bei der Sparkasse KölnBonn. Seine erneute Berufung unterstreicht den anhaltenden Kurs der Branche in Richtung digitale Transformation.
Die Wiederwahl Schmalzls fällt in eine Phase, in der der DSGV seinen Fokus auf digitale Fortschritte, europäische Integration und die lokale Kundenbetreuung verstärkt. Als prägende Figur der Modernisierung regionaler Banken setzt er sich seit Langem für die Digitalisierung traditioneller Sparkassengeschäfte ein.
Neben seiner Tätigkeit beim DSGV leitet Schmalzl den Aufsichtsrat der European Payments Initiative (EPI). Sein Ziel ist es, die deutschen Sparkassen enger mit den europäischen Bestrebungen zu verknüpfen, um digitale Souveränität zu sichern und grenzüberschreitende Zahlungssysteme zu stärken. Seine Amtszeit läuft nun bis März 2026.
Der verheiratete Vater eines Sohnes verbindet beruflichen Ehrgeiz mit privaten Verpflichtungen. Kollegen beschreiben ihn als treibende Kraft, die lokale Bankbedürfnisse mit europaweiten Finanzstrategien verbindet.
Die Entscheidung, Schmalzls Amtszeit zu verlängern, bekräftigt das Bekenntnis des DSGV zu einer digitalen und europäisch ausgerichteten Zukunft. Seine Führung wird maßgeblich prägen, wie sich Sparkassen an den technologischen Wandel anpassen, ohne dabei die enge Bindung zu ihren regionalen Kunden zu verlieren. Die kommenden vier Jahre werden seine Vision eines vernetzteren und innovativeren Bankensektors auf die Probe stellen.






