26 March 2026, 18:35

Johann Bertl gewinnt Landratswahl in Peiting mit 65,4 Prozent der Stimmen

Eine Karte von Pennsylvania mit in Rot und Blau hervorgehobenen Countys, beschriftet mit "Pennsylvania Wahl-Ergebnisse."

Johann Bertl gewinnt Landratswahl in Peiting mit 65,4 Prozent der Stimmen

Johann Bertl hat die Wahl zum Landrat im Landkreis Peiting mit klarer Mehrheit gewonnen. Mit 65,4 Prozent der Stimmen ließ er seinen Herausforderer Falk Sluyterman deutlich hinter sich. Das Ergebnis folgte auf eine spannende Stichwahl, bei der die Wählerbeteiligung um fast neun Prozentpunkte stieg.

Die Stichwahl um das Landratsamt in Markt Peiting mobilisierte mehr Wähler als der erste Wahlgang. Die Beteiligung kletterte von 53,6 auf 62,5 Prozent – ein Anstieg um 8,9 Punkte. Allerdings verzögerten technische Probleme auf der Website der Kreisverwaltung die Live-Aktualisierung der Ergebnisse über Stunden.

Johann Bertl führte von Beginn an, wobei sich sein Vorsprung im Laufe der Auszählung nur leicht veränderte. Sein deutlicher Sieg stand in scharfem Kontrast zu Sluytermans 34,6 Prozent. Nach der offiziellen Bestätigung des Ergebnisses informierte die scheidende Landrätin Andrea Jochner-Weiß Bertl persönlich über seinen Wahlsieg.

Sluyterman räumte ein, dass seine SPD-Zugehörigkeit das Wahlergebnis beeinflusst habe. Unterdessen lobte CSU-Chef Alexander Dobrindt zwar Bertls Wahlkampf, sprach der Partei aber sein Beileid für die Verluste in benachbarten Landkreisen aus. Die CSU hatte sich in den Bürgermeister-Stichwahlen bessere Ergebnisse erhofft, zeigte sich aber erleichtert, dass Peiting gehalten werden konnte.

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Bertl bedankte sich bei seinen Unterstützern und betonte seinen Respekt vor dem Amt des Landrats. Die CSU kündigte an, ihre Aufstellung in den kommenden Wochen zu analysieren.

Die Wahl bedeutet einen bedeutenden Erfolg für Bertl, der nun das Amt des Landrats übernehmen wird. Die CSU, trotz gemischter Ergebnisse, wird nach den Verlusten in mehreren Regionen ihre Strategie überprüfen. Die Wählerbeteiligung stieg deutlich, doch technische Pannen überschatten den Auszählungsprozess.

Quelle