24 June 2026, 08:25

Katharinenball feiert kulturelles Erbe und historische Stärke der Russlanddeutschen

Katharinenball 2026: Kulturerbe trifft Erfolgsgeschichten

Katharinenball feiert kulturelles Erbe und historische Stärke der Russlanddeutschen

Der Katharinenball brachte kürzlich Gäste zu einem Abend voller Kultur, Geschichte und Begegnung zusammen. Die Veranstaltung würdigte die Leistungen der Russlanddeutschen, erinnerte an ihre vergangenen Kämpfe und Erfolge und feierte ihr kulturelles Erbe. Organisiert von Katharina Martin-Virolainen, Oleg von Riesen, der Theatergruppe Mein Volk und dem Verein KuBIK e.V., bot der Ball eine lebendige Plattform für Dialog und Austausch.

Das Programm des Abends war vielseitig gestaltet, um das historische Gedächtnis zu bewahren und kulturelle Talente zu präsentieren. Den Auftakt bildete die Theaterproduktion Mein Volk, gefolgt von einem Auftritt der Sängerin Helena Goldt. August Raddatz präsentierte zudem seine Modekollektion für den Winter 2026–2027 unter dem Titel Tempo und Emotion und verlieh der Veranstaltung eine kreative Note.

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Im Rahmen des Katharinenballs wurde auch die Wanderausstellung Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart gezeigt. Sie beleuchtete die bewegte Vergangenheit der Russlanddeutschen – von Deportationen und Repressionen bis hin zu Jahrzehnten der Diskriminierung in der Sowjetunion. Trotz dieser Widrigkeiten gelang es ihnen durch Stärke und Durchhaltevermögen, sich in der deutschen Gesellschaft zu etablieren und heute in vielen Bereichen erfolgreich zu sein.

Zu den Ehrengästen zählten Peter und Maria Warkentin, Stephan Grossmann, Björn Werner, Tamara Kudelin sowie Ida Martjan. Ein festliches Tombola mit Preisen, die von den Veranstaltungspartnern gestiftet wurden, rundete den geselligen Abend ab.

Der Katharinenball festigte die Verbindungen zwischen den Generationen und Gemeinschaften. Er unterstrich den anhaltenden Einfluss der Russlanddeutschen in Bereichen wie Kultur, Literatur, Musik und Kunst. Die Veranstaltung betonte ihre prägende Rolle für die moderne deutsche Gesellschaft – und hielt zugleich ihre Geschichte lebendig.

Quelle