17 June 2026, 20:22

KNDS Deutschland verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Panzerwerke

KNDS errichtet zwei neue Produktionsstandorte in Deutschland

KNDS Deutschland verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Panzerwerke

KNDS Deutschland kündigt massive Produktionsausweitung an

Der Rüstungskonzern KNDS Deutschland will seine Produktionskapazitäten deutlich ausbauen. Das Unternehmen plant den Bau zweier neuer Standorte im Inland und strebt an, seine Belegschaft bis 2030 nahezu zu verdoppeln. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach gepanzerten Fahrzeugen, die durch anhaltende Konflikte wie den Krieg in der Ukraine befeuert wird.

Der Verteidigungskonzern wird sein aktuelles Team um 4.000 bis 5.000 Mitarbeiter erweitern und die Produktion mehrerer zentraler Plattformen hochfahren. Die Ausstoßmenge des Leopard-Kampfpanzers soll sich verdreifachen, während die Fertigung des Schützenpanzers Puma verdoppelt wird. Bei den Radpanzern vom Typ Boxer und bei Artilleriesystemen ist sogar eine Vervierfachung der Produktion vorgesehen.

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Teil der Expansion sind zwei neue Produktionsstätten. An einem Standort soll die komplette Fertigung von Radfahrzeugen wie dem Boxer erfolgen. Der andere wird sich auf Schweißarbeiten spezialisieren – ähnlich wie das Alstom-Werk für Schienenfahrzeuge in Görlitz. KNDS prüft derzeit mögliche Standorte und führt Gespräche über Partnerschaften für die Projekte.

Das Unternehmen sieht die Produktion gepanzerter Fahrzeuge als eine seiner Kernkompetenzen. Solche Systeme blieben unverzichtbar, wie ihre Rolle in der modernen Kriegsführung zeige, so die Argumentation.

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird KNDS Deutschland über eine deutlich größere Belegschaft und eine gestiegene Fertigungskapazität verfügen. Die neuen Standorte sollen die erhöhte Produktion von Panzern, Schützenpanzern und Artilleriesystemen ermöglichen. Die Expansion unterstreicht das Vertrauen des Konzerns in die anhaltende Bedeutung gepanzerter Systeme.

Quelle