Landshut investiert Millionen in neue Realschule und moderne Infrastrukturprojekte
Raissa LangernLandshut investiert Millionen in neue Realschule und moderne Infrastrukturprojekte
Bei einer kürzlichen Führung durch Landshut wurden mehrere große laufende Projekte vorgestellt, wobei der Schwerpunkt deutlich auf dem Bildungsbereich lag. Dazu gehört der Bau einer neuen staatlichen Realschule mit modernen Einrichtungen und einem einzigartigen Design. Zudem verbessert die Stadt die Verkehrsanbindungen und erweitert die Pflegeangebote.
Die neue staatliche Realschule wird sieben Bildungszweige anbieten und ein Dreifachturnhallenzentrum umfassen. Ihr Design folgt dem Konzept der „beweglichen Klassenzimmer“ mit umlaufenden Balkonen und multifunktionalen Treppenhäusern. Zu den Außenanlagen zählen ein 50 mal 90 Meter großes Kunstrasenfeld, ein Allwetterplatz sowie eine 130 Meter lange Laufbahn. Die Schule wird Platz für bis zu 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 100 Lehrkräfte bieten. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 58,6 Millionen Euro, wobei bereits 26,5 Millionen Euro an Fördermitteln gesichert sind.
Für eine sichere Anbindung entstehen entlang der Fuggerstraße Bushaltestellen und verkehrstechnische Infrastrukturmaßnahmen. Zudem wird die Johann-Weiß-Fußgängerbrücke über die Kleine Isar abgerissen und neu gebaut. Die neue Brücke wird separate Spuren für Fußgänger und Radfahrer aufweisen und eine lichte Weite von 5,75 Metern haben.
Neben dem Bildungssektor wird auch das Magdalenenheim als Pflegeeinrichtung erweitert. Dieses Projekt hat ein Gesamtvolumen von 9,365 Millionen Euro, wobei mit Zuschüssen in Höhe von 985.250 Euro gerechnet wird.
Die neue Schule und die verbesserte Infrastruktur sollen die Bildungsmöglichkeiten und Mobilität in Landshut stärken, während der Ausbau der Pflegeeinrichtung zusätzliche Kapazitäten für lokale Dienstleistungen schafft. Diese Vorhaben stellen bedeutende Investitionen in die Zukunft der Stadt dar.






