15 May 2026, 06:31

Megumi revolutioniert das japanische Kino als Schauspielerin und Produzentin

Eine Menschenmenge auf einer beleuchteten Bühne mit Laternen, einige halten Kameras, umgeben von einem Geländer, mit Bäumen und einem blauen Himmel im Hintergrund bei Nacht, wahrscheinlich während eines japanischen Festivals.

Megumi revolutioniert das japanische Kino als Schauspielerin und Produzentin

Die japanische Schauspielerin und Produzentin Megumi sorgt sowohl in der heimischen als auch in der internationalen Filmszene für Furore. Ihr jüngstes Projekt, Fujiko, wurde kürzlich mit den höchsten Auszeichnungen des Far East Film Festivals geehrt. Der Film markiert einen weiteren Meilenstein in ihrem wachsenden Einfluss als Schöpferin, die ihre Rollen selbst gestaltet.

Mit einem Netflix-Deal und einer Reihe gefeierter Werke definiert sie nun die Möglichkeiten für japanische Frauen im Film neu – sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Megumis Wandel von der Schauspielerin zur Produzentin begann während der Pandemie. Statt auf Rollen zu warten, entschied sie sich, eigenes Material zu entwickeln. Diese Entscheidung führte zu Fujiko, einem Drama, an dem sie vier Jahre lang als Produzentin und Hauptdarstellerin arbeitete.

Der Film erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter in den 1970er- und 80er-Jahren in Shizuoka, die nach persönlicher Freiheit strebt. Inspiriert von der Familiengeschichte von Taichi spiegelt die Handlung auch Megumis Ziel wider, japanische Frauen zu stärken. Ein Medienbericht, der Japan beim Selbstwertgefühl von Frauen auf dem letzten Platz sah, hatte sie zum Handeln bewegt.

In Fujiko wirken namhafte Schauspieler mit, darunter Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki. Beim 28. Far East Film Festival in Udine gewann der Film den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis sowie eine Auszeichnung der Black Dragon-Pressejury. Die Anerkennung kam zu einem Zeitpunkt, als Megumi ein wachsendes globales Interesse an japanischem Kino beobachtete – insbesondere auf dem Marché du Film in Cannes.

Ihr früherer Erfolg mit der unskripteten Netflix-Serie Badly in Love hatte bereits Rekorde gebrochen. Das Projekt sicherte ihr einen mehrjährigen Content-Deal mit dem Streaming-Riesen. Nun, da Fujiko gefeiert wird, hebt sie sich als seltene Gestalt in der japanischen Filmbranche hervor: eine Schauspielerin, die produziert und ihre Reichweite international ausbauen will.

Megumis Schauspielkarriere umfasst bemerkenswerte Werke wie The Stormy Family, One Night, The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Doch zunehmend rückt die Produktion in den Fokus – getrieben von Japans wachsender globaler Präsenz in der Unterhaltungsbranche.

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Ihre Arbeit an Fujiko und der Netflix-Deal unterstreichen ihre Doppelfunktion als Schauspielerin und Produzentin. Die Festivalerfolge des Films und ihr Engagement für frauengeführte Geschichten positionieren sie als prägende Figur im sich wandelnden japanischen Kino. Mit weiteren Projekten am Horizont wird ihr Einfluss voraussichtlich noch wachsen.

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