MTV Wolfenbüttel kämpft mit Platzsperrung in der Saisonvorbereitung
Raissa LangernMTV Wolfenbüttel kämpft mit Platzsperrung in der Saisonvorbereitung
MTV Wolfenbüttel muss Trainingsstandort verlegen und Testspiele absagen
Der MTV Wolfenbüttel ist gezwungen, sein Training zu verlegen und Freundschaftsspiele abzusagen, nachdem die Stadtverwaltung den Hauptplatz im Meesche-Sportpark geschlossen hat. Die Sperrung erfolgte just in der Vorbereitungsphase des Vereins auf die anstehende Landesliga-Saison und sorgt bei den Spielern für Frust.
Die Stadtverwaltung hatte für Juni eine verpflichtende vier- bis fünfwöchige Sanierungsphase des Platzes angesetzt. Bei dieser Entscheidung wurden Personalressourcen und die Auslastung in der Hochsaison berücksichtigt. Beamte betonten, man habe den Verein zuvor um die Angabe wichtiger Termine gebeten.
Trotz der Schließung versichert die Stadt, der Verein habe weiterhin Zugang zu Ausweichplätzen im Meesche-Park sowie an der Halberstädter Straße. Man weise jede Schuld von sich und bedauere, dass Vereinsvertreter ohne Absprache mit dem gesamten Vorstand an die Öffentlichkeit gegangen seien. Zudem habe der MTV die umstrittenen Testspiele erst nach Beginn der Sanierungsarbeiten endgültig festgelegt und der Stadt mitgeteilt.
Nach der Verlegung fand die erste Trainingseinheit der Mannschaft in Adersheim statt. Die Stadt fordert eine professionellere Kommunikation und eine bessere Einbindung der Alternativstandorte, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Die Stadtverwaltung lehnt jede Verantwortung für mögliche finanzielle Auswirkungen auf den Verein ab. Stattdessen betont sie die Notwendigkeit einer klareren Abstimmung und die Nutzung der vorhandenen kommunalen Sportanlagen. Die Platzsperrung hat bereits jetzt die Vorbereitungen des MTV auf die neue Saison durcheinandergebracht.
