Münchner Firma erhält seltene Erkundungslizenz für Erzsuche im Harz
Raissa LangernGoldsuch im Harz genehmigt - Münchner Firma erhält seltene Erkundungslizenz für Erzsuche im Harz
Ein Münchner Unternehmen hat die Genehmigung erhalten, im westlichen Harz nach wertvollen Erzen zu suchen. Die Erkundungslizenz mit dem Namen "Kaiserpfalz" wurde vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erteilt. Sie stellt eine seltene Zulassung in den letzten Jahren für die Prospektion von Nicht-Lithium-Mineralien dar.
Die Lizenz umfasst ein Gebiet von etwa 238 Quadratkilometern und gilt bis Ende Oktober 2028. Damit darf das Unternehmen nach Metallen wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Zink suchen. Bevor jedoch Bohrungen oder Feldarbeiten beginnen, müssen separate Betriebspläne für den Bergbau zur Genehmigung eingereicht werden.
Die Nachfrage nach heimischen Rohstoffen, insbesondere nach geothermischer Energie, ist in letzter Zeit stark gestiegen. Dennoch sind Anträge auf Erzprospektion – mit Ausnahme von Lithium – selten geblieben. Seit 2007 wurden in ganz Deutschland nur fünf solche Gesuche eingereicht, was die Seltenheit der jüngsten Genehmigung unterstreicht.
Die "Kaiserpfalz"-Lizenz ermöglicht es dem Unternehmen, Mineralvorkommen im westlichen Harz bis 2028 zu bewerten. Weitere Schritte, darunter detaillierte Betriebspläne, sind erforderlich, bevor die aktive Erkundung beginnen kann. Die Genehmigung spiegelt sowohl das wachsende Interesse an inländischen Ressourcen als auch die strengen regulatorischen Vorgaben wider, die bei der Suche nach Bodenschätzen gelten.






