Münchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus neuem Offshore-Windpark für Klimaziele 2035
Frauke MansMünchner Flughafen setzt auf Ökostrom aus neuem Offshore-Windpark für Klimaziele 2035
Flughafen München sichert Großauftrag für Ökostrom aus neuem Offshore-Windpark
Der Flughafen München hat einen bedeutenden Vertrag zur Beschaffung von grünem Strom aus einem neuen Offshore-Windpark abgeschlossen. Die Vereinbarung ist Teil seines Nachhaltigkeitsplans Netto-Null 2035 und stellt einen Novum für deutsche Flughäfen seit 2020 dar. Die rechtliche Beratung für die Ausschreibung übernahm die Wirtschaftskanzlei Görg.
Der Flughafen hatte europaweit eine Ausschreibung für ein langfristiges Stromabnahmevertragsmodell (Power Purchase Agreement, PPA) gestartet. Der Vertrag garantiert die direkte Lieferung von jährlich rund 40 Gigawattstunden Ökostrom. Den Zuschlag erhielt die RWE Supply & Trading GmbH als wirtschaftlich günstigster Anbieter.
Anders als bei früheren Verträgen wird dieser Strom ohne staatliche Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geliefert. Die Vereinbarung umfasst zudem Herkunftsnachweise, die die erneuerbare Herkunft des Stroms bestätigen. Das Team von Görg, geleitet von Heiko Hofmann, Partner in Frankfurt, und Liane Thau, Partnerin in Berlin, begleitete den juristischen Prozess.
Görg hatte bereits den Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, bei einer ähnlichen PPA-Ausschreibung beraten. Der aktuelle Deal unterstreicht das Engagement des Flughafens München, seine Emissionen durch den Umstieg auf erneuerbare Energien zu senken.
Das PPA verbindet den Flughafen München direkt mit einem neuen Offshore-Windpark. Es handelt sich um die erste solche Vereinbarung für einen deutschen Flughafen seit 2020. Der Schritt unterstützt das Ziel des Flughafens, bis 2035 klimaneutral zu werden.






