26 April 2026, 22:33

Neuwied kämpft mit Aktionswochen gegen Rassismus und für Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift, die 'Internationaler Tag' lautet, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied kämpft mit Aktionswochen gegen Rassismus und für Solidarität

Neuwied veranstaltet vom 16. bis 29. März die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Die jährliche Aktionswoche beginnt mit einer offiziellen Eröffnung am Luisenplatz und bietet ein vielfältiges Programm – von Filmvorführungen bis zu Gemeinschaftsveranstaltungen. Die Organisator:innen möchten auf anhaltende Herausforderungen aufmerksam machen und gleichzeitig die Solidarität zwischen unterschiedlichen Gruppen stärken.

Den Auftakt bildet bereits am 14. März ein praxisnaher Workshop: Ein Erste-Hilfe-Kurs unter dem Titel "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" in den Räumen von EIRENE. Zwei Tage später, am 16. März, wird die Kampagne dann offiziell am Luisenplatz eröffnet.

Am 18. März lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Weg 57 ein. Tags darauf zeigt das Jugendzentrum Big House am 20. März den Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" – eine Auseinandersetzung mit Identität und Zugehörigkeit.

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Am 21. März findet eine Mahnwache an der Skulptur "Engel der Kulturen" statt, die an diejenigen erinnert, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Die Internationale Frauengruppe trifft sich am 23. März im Mehrgenerationenhaus Neuwied zum Austausch und Vernetzen.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bilden zwei Filmabende: Am 25. März zeigt das Minski im Schauburg"Kein Land für niemanden – Festung Europa", einen Dokumentarfilm über die europäischen Grenzpolitiken und ihre menschlichen Folgen.

Aktuelle Vorfälle zeigen: Rassismus bleibt ein hartnäckiges Problem. Viele erleben nach wie vor Ausgrenzung, Entmenschlichung oder Feindseligkeit – sei es wegen ihrer Herkunft, ihres Migrationshintergrunds oder anderer zugeschriebener Unterschiede.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus verbinden Workshops, Filmvorführungen und Begegnungen, um Diskriminierung entgegenzutreten. Bis zum 29. März gibt es Gelegenheiten für Bildung, Reflexion und gemeinsames Handeln. Die Organisator:innen hoffen, dass das Programm den Dialog fördert und marginalisierten Gruppen in Neuwied und darüber hinaus Unterstützung zukommen lässt.

Quelle